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19. Würzburger Kunst-MarktWÜRZBURG Main fränkisches Museu^FesU^*25-Phantastische Landschaft, eine von einem Paar, 17. Jh., bez. mit einem Monogramm, Öl/Holz, 33x57 cm; Oberle Antiquitäten, Würzburgj.n diesem Sommer gedenken Stadt und Bistum Würzburg in besonderer Weise des Frankenapostels Kilian, der mit seinen Gefährten Kolonat und Totnan das Christentum aus Irland nach Franken brachte. In Würzburg erlitten die Mönche um 689 den Märtyrertod. Zur 1300-Jahr-Feier des Martyriums wird im Fürstenbau der Festung Marienberg eine Ausstellung gezeigt, die die Legende der Heiligen erzählt, in bedeutenden Leihgaben aus Irland die Geisteswelt des irischen Mönchtums anschaulich werden läßt und anhand von - vielfach bisher unbekannten - Funden die Geschichte Mainfrankens zur Zeit Kilians dokumentiert.Kurz vor Eröffnung dieser Ausstellung am 1. Juli (sie dauert bis zum 1. Oktober) findet in der Festung ein schon traditionelles Kunsthandelsereignis statt, der 19. Würzburger Kunst-Markt, vom 22. bis 25. Juni. Und wiederum ist es die weitgewölbte Kelterhalle, einst Geschützhalle des Zeughauses, die den WürzburgerNicolaus Treu (1734-1786), Herrenporträt, sign. it. dat., Öl/Lwd., 81x65 cm; K. Boll, WürzburgKunsthändlern das stimmungsvolle Ambiente für ihre Schätze bietet.Würzburger Kunsthändler wie Albrecht Neuhaus und Hermann P. Lockner, die zum Ruf der Stadt als bedeutendem Kunsthandelszentrum mit beigetragen haben, scheuen sich nicht, dieser regionalen Veranstaltung Glanz und Gewicht zu geben. Daß sie dabei den sympathisch-provinziellen Charakter berücksichtigen, sich nicht in eitler Selbstdarstellung ergehen, gereicht ihnen zur Ehre und verhilft gleichzeitig zu einem stimmigen Gesamterscheinungsbild.Albrecht Neuhaus bestreitet wiederum mit A. M. Hillenbrand einen Gemeinschaftsstand, der seine Attraktivität von Kunstwerken des fränkischen Rokoko, Möbeln des Klassizismus und Kleinplastiken des 16. bis 18. Jahrhunderts bezieht.Auch Oskar Oberle ist eine der Galionsfiguren des Kunst-Marktes, an dem er von Anfang an teilgenommen hat, wenn auch in den ersten Jahren ausschließlich in gestaltender,