Bővebb ismertető
Vorwort zur TaschenbuchausgabeNach einer Zeit des Zerfalls kommt die Wendezeit. Das starke Licht, das zuvor vertrieben war, tritt wieder ein. Es gibt Bewegung. Diese Bewegung ist aber nicht erzwungen Es ist eine natürliche Bewegung, die sich von selbst ergibt. Darum ist die Umgestaltung des Alten auch ganz leicht. Altes wird abgeschafft. Neues wird eingeführt, beides entspricht der Zeit und bringt daher keinen Schaden.I GingDas vorliegende Buch, dessen englische Originalausgabe im Jahr 1982 erschien, wurde aus der Perspektive der späten 70er Jahre geschrieben. In diesem neuen Vorwort möchte ich meine Hauptthesen kurz zusammenfassen und dazu aus der Sicht der 90er Jahre Stellung nehmen.Während der 70er Jahre konzentrierte sich mein berufliches Hauptinteresse auf den bedeutsamen Wandel der Vorstellungen und Ideen, der im Laufe der ersten drei Jahrzehnte unseres Jahrhunderts in der Physik eingetreten ist und der gegenwärtig in unseren Theorien über das Wesen der Materie noch weiter ausformuliert wird. Die neuen Vorstellungen der Physik haben unser Weltbild tiefgreifend verändert -von der mechanistischen Vorstellungswelt eines Descartes und Newton zu einer ganzheitlichen und ökologischen Sicht.Die neue Anschauungsweise war für die Physiker zu Beginn des Jahrhunderts keineswegs leicht zu akzeptieren. Die Erforschung der atomaren und subatomaren Welt brachte sie in Kontakt mit einer seltsamen und unerwarteten Wirklichkeit. In ihrem Ringen darum, diese neue Wirklichkeit zu erfassen, wurden sich die Naturwissenschaftler schmerzlich bewußt, daß ihre Grundbegriffe, ihre Sprache, ja sogar ihre gesamte Denkweise für die Beschreibung der atomaren Phänomene ungeeignet waren. Diese Probleme waren nicht nur intellektueller Art, sondern erwiesen sich als eine tiefe emotionale und, man könnte fast sagen, existentielle Krise. Sie brauchten lange um diese Krise zu überwinden, wurden jedoch schließlich mit tiefen Einsichten in das Wesen der Materie belohnt.Ich bin schon vor mehr als zehn Jahren zur Ansicht gelangt, daß sich unsere Gesellschaft in ihrer Gesamtheit gegenwärtig in einer ähnlichen Krise befindet. Nur ist unsere heutige Krise noch wesentlich dramati-