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GeleitwortIn der fast unübersehbaren Literatur hat Beethoven nach und nach die Gestalt eines mythologischen Helden angenommen. Er wird bald als geheimnisvoller Magier, als feuerbringender Prometheus, als sich gegen den Zeitgeist auflehnender Revolutionär, als Erlöser oder als der sich selbst bezwingende Heros dargestellt.Dieses Büchlein schließt sich keiner dieser Auffassungen an, möchte auch nicht den herkömmlichen, kürzeren oder längeren Beethoven-Biographien ein übriges hinzufugen, es will vielmehr versuchen, durch Aneinanderreihen wörtlich angeführter beglaubigter Äußerungen des Meisters und seiner Zeitgenossen, ferner aus Berichten, Briefen, Aufzeichnungen, Akten und anderen Dokumenten, Büchern und Journalen den Lebenslauf des Tondichters inmitten des kleinlichen, prosaischen Alltags schlicht, wahrheitsgetreu, unbeschönigt, ohne Kothurn so zu schildern, wie sich die Biographie darstellen würde, wenn Beethoven ein Tagebuch geführt hätte als Erdenwandel eines mit sehr menschlichen Fehlern behafteten, aber grundehrlichen, stillen, einsamen, in sich gekehrten, einzigartigen Menschen, der von unerhörter Energie und Willenskraft erfüllt war, durch Schicksalsschläge hart getrof-