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AUFTAKT 1805
Franz Liszts Vater, Adam Liszt, Kanzlist in der Güterverwaltung des Fürsten Esterházy in Forchtenau (ungarisch Fraknó) im Burgenland, war gleich seinen Vorfahren musikalisch begabt und brachte es namentlich im Klavier- und Violoncellospiel zu einer nicht alltäglichen Kunstfertigkeit. Es war sein sehnlichster Wunsch, sich musikalisch betätigen zu können. Er fühlte sich von dem regen Musikleben in der fürstlichen Residenz derart angezogen, daß er sich entschloß, um seine Versetzung nach Eisenstadt (ungarisch Kismarton) anzusuchen. Seinem Bittgesuch legte er ein Tedeum für Chor und Orchester bei. Der Fürst willfahrte seinem Wunsche. 1805 wurde Adam Liszt nach Eisenstadt berufen und auch in die fürstliche Kapelle aufgenommen. Haydn hatte sich zwar zu jener Zeit bereits von der persönlichen Leitung der Kapelle zurückgezogen, sein Stellver-