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VORWORT DES HERAUSGEBERSJean Baptiste Poquelin-Moliére hinter-liess keine Handschrift, keinen Brief, keine Aufzeichnung. In den letzten Jahrzehnten fand man lediglich einige Unterschriften von seiner Hand, Quittungen über Geldbetráge, die er wáhrend seiner Wanderjahre in der Provinz aufgenommen hatte.Jugend und Wanderzeit sind in dichtes Dunkel gehüllt. Die Literaturhistoriker er-klárten die über ihn verbreiteten Geschichten und biographischen Notizen für voreingen-nommen oder für völlig aus der Luft ge-griffen. In den letzten Jahren nahm die Mo-liére-Forschung in Frankreich wieder einen Aufschwung, das vorhandene Material wurde gesichtet, neues kam hinzu, und aus der Le-gende tritt nach und nach das wahre Ge-sicht des grossen Bühnendichters hervor, obwohl in seinen Stücken mit Ausnahme des einzigen Stegreifspiels von Versailles nichts authentisch Autobiographisch.es nach-weisbar ist.Die erste Ausgabe dieses kleinen Buches war die Arbeit von Sándor Góth, dem hervor-ragenden ungarischen Moliére-Darsteller, der