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EINLEITUNG
Wenn Schumann ein Tagebuch geführt hätte? Das ist natürlich nur eine rhetorische Frage, denn Schumann führte in den 46 Jahren seines Lebens viele Tagebücher: das „Studententage-hucK\ die „Lebensbücher''' der Leipziger Periode, die „Ehetagebücher''' und die „Reisetagebücher'', Auch viele andere seiner Aufzeichnungen sind voller persönlicher Bekenntnisse, z. B. das „Brautbuch", das „Gedenkbuch für Marie Schumann", das „Erinnerungsbüchelchen für unsere Kinder", die aus seinem 15. Lebensjahr stammende Schrift „Meine Biographie oder Hauptereignisse meines Lebens", die als Beilage zum Gesuch an die Universität in Jena verfaßte „Lebensskizze" von 1840, ferner solche autobiographische Schriften wie „Musikalischer Lebenslauf — Materialien — älteste musikalische Erinnerungen", verschiedene Reisenotizen, das „Projektenbuch", das uns vornehmlich über das Entstehen seiner Werke aufklärt, und andere Dokumente,