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Olivers Verdacht
„Ich kann mir nicht helfen", sagte Oliver düster, „aber der Mann meiner Mutter gefällt mir nicht!" „Macht doch nichts", sagte Pommi. „Kann dir doch egal sein", sagte Paula. Die drei saßen in ihrem Häuschen und versuchten, mit der Langeweile eines verregneten Ferientages fertigzuwerden. Es kam eigentlich selten vor, daß sie sich langweilten. Aber wenn draußen seit dem frühen Morgen alle Wege der Welt unter Wasser stehen, vergeht der Tag nun mal nicht so schnell wie gewöhnhch. Sie hatten Kakao getrunken und Apfelschnecken gegessen. Sie hatten Mikado und Malefiz gespielt. Sie hatten sich immer abwechselnd ein Kapitel aus einem Liebesroman vorgelesen. Sie hatten Baupläne für ein unterirdisches Schwimmbad gezeichnet und an der Wand Kopfstand gemacht, bis ihnen die Augen aus den Höhlen quollen. Nun hockten sie in der gemütlichen Ecke ihres Häuschens auf der Matratze, hatten die Knie bis unters Kinn gezogen und blickten ins Licht der Kerze, die nur aus besonderem Anlaß angezündet wurde. Dieser Tag bot Anlaß genug. Es war fünf Uhr