Bővebb ismertető
VOR^^ORT
Jeder Werktätige der Metallbearbeitung, der entsprechend dem Gesetz über den Fünfjahrplan seine Leistungen steigern, das Material wirtschaftlich am besten ausnutzen und zur Senkung der Selbstkosten seines Betriebes beitragen will, muß seine Werkstoffe genau kennen. Dazu gehört neben dem Wissen um ihre Herstellung, ihre Einteilung und ihre genaue Bezeichnung — insbesondere nach ihrer Normung — vor allem die sichere Kenntnis ihrer technischen Eigenschaften. Um diese wiederum besser verstehen zu können, muß er Bescheid wissen über ihre chemische Zusammensetzung und über das davon abhängige Stoffgefüge sowie über dessen mannigfache Veränderungen bei den verschiedenen Arten der mechanischen und thermischen Behandlung. In diese tiefere Einsicht in die Werkstoffkunde muß auch ein Gebiet einbezogen werden, das gegenwärtig, namentlich im Rahmen unserer Planwirtschaft, immer größere Bedeutung gewiimt: die Kenntnis der wichtigsten Werkstoffprüfungen. Auch wenn der Facharbeiter selbst solche Prüfungen nicht vorzianehmen hat, soll er doch mit den einfachen Prüfverfahren und den dazugehörigen Prüfapparaten vertraut und über die Grundzüge der mehr wissenschaftlichen Prüfmethoden unterrichtet sein, damit er weiß, wo und wie in Zweifelsfällen der Werkstoffwahl Rat und Hilfe geschafft werden karm.
Gerade dieses Wissen um die Werkstoffprüfungen ist in der Metallbearbeitung bei den meisten Fachkräften der Praxis noch recht lückenhaft. Der Grund dafür liegt wohl hauptsächlich darin, daß die Abhandlimgen darüber oft zu wissenschaftlich abgefaßt sind und zum Teil auch nicht die nötige Verbreitung gefimden haben, weil sie noch auf verschiedene Fachbücher und Fachzeitschriften verstreut sind. Es fehlte bisher an einem Buche, das das gesamte Gebiet der W^erkstoffprüfungen, soweit es sich um Metalle handelt, für die Bedürfnisse der Werkstatt knapp, übersichtlich Tuid leichtverständlich zusammenfaßt.