Bővebb ismertető
Wie hilft die Medizin? Der Mensch nimmt durch seine besonderen leibliehen und seelischgeistigen Anlagen und Fáhigkeiten eine Sonderstellung unter den Lebewesen ein. Ihm alléin ist es gegeben, sein Leben mit einer Reihe von Fertigkeiten, Künsten und Wissenschaften auszugestalten und zu bereichern. Eines dieser Gebiete ist die Medizin. Sie ist Heillcunde und Heilkunst, Wissenschaft und Kunst zugleich. Medizin ohne Wissenschaft ist Glücksspiel, Medizin ohne Kunst eine trostlose Technik. Im Mittelpunkt der Medizin steht das Heilen. Der kranke Mensch möchte wieder gesund werden. Dazu soll ihm der Arzt verhelfen. Das kann der Arzt nur dann, wenn er bestimmte Hilfsmittel besitzt und gegebenenfalls Helfer herbeirufen kann. Ein von allén Verbindungen abgeschnittener Arzt, der noch dazu seine Tasche mit Instrumenten, Verbandzeug und Medikamenten durch einen Unglücksfall eingebüBt hat, wáre bald „am Ende seiner Kunst". Die Medizin ist nicht nur Kunst und Wissenschaft, sondern zugleich auch eine weltweite Organisation, in der Millionen Menschen zum Wohle der Kranken vereint sind: die praktischen Árzte, die verschiedenen Fachárzte, die Zahnárzte, die Amtsárzte und Gesundheitsbeamten, die Schwestern und Fürsorgerinnen in Stadt und Land; die Árzte, Schwestern, Laborantinnen, Gymnastinnen und Pfleger in den Krankenháusern und Heilstátten; die Apotheker in den öffentlichen Apotheken und die Wissenschaftler, Angestellten und Arbeiter in den Heilmittelwerken; die Konstrukteure, die Techniker und ihre Hilfskráfte in den Fabriken für das technische Rüstzeug der Medizin; die Optiker, Bandagisten, Prothesenbauer, Zahntechniker und die vielen andern „Handwerker" im Dienste der Medizin; die Wissenschaftler und ihre Mitarbeiter in den Forschungsinstituten, medizinischen Gesellschaften, Árztekammern, Gesundheitsámtern, Krankenkassen und Versicherungsanstalten; die Helfer und Helferinnen vom Rőten Kreuz, das im Frieden die Aufgaben des Krankentransportes, der Ersten Hilfe bei Unfállen und der Hilfeleistung bei Katastrophen übernommen hat. Man kann sagen und wird damit nicht übertreiben: Fast die ganze Welt ist direkt oder indirekt der Medizin verknüpft. Dafür ist umgekehrt die Medizin für die ganze Welt da. Die Menschen, die von sich behauptenkönnen: „Ich habe mein ganzes Leben keinen Arzt gebraucht", sind heute im Aussterben begrifien. Die Medizin will allén helfen. Das Heer der Mánner und Frauen, das in ihrem Dienst steht, richtet sein Wollen und Können auf ein Ziel: dem