Bővebb ismertető
Von allen Interviews englischer Sprache, in deren MittelpunktSchriftsteller unserer Zeit stehen, gehören diese zu den besten,die mir je zu Gesicht gekommen sind. Eine solche Verallge-meinerung soll nun aber nicht so hochtrabend gemeint sein,wie sie sich anhört. Vergleicht man sie mit den Europäernvom Kontinent, dann haben die Engländer auf diesem Gebietseit Boswell - und der war ja Schotte - aber auch die Ameri-kaner haben dann keinen Grund, sich ihrer Virtuosität zurühmen. Beider Tradition sperrt sich gegen diese Art desöffentlichen Bekenntnisses, und obendrein hielten die Verlegernicht viel von der Sache, wahrscheinlich aus der nicht ganzunberechtigten Erkenntnis heraus, daß die Öffentlichkeit anliterarischen Problemen nicht sonderlich interessiert sei. DenAutoren wiederum schien die Sache peinlich zu sein, undwenn sie sich schon mal auf ein Interview einließen, danngeschah es nicht selten, daß sie die Aussage gerade bei solchenFragen verweigerten, die im Vergleich mit einigen der bereitsbeantworteten Fragen vollkommen harmlos waren. Was dar-über hinaus die Interviewer selbst angeht, so zeichneten siesich im großen und ganzen durch Inkompetenz aus. Wie mirscheinen will, waren diese Zeitungsleute - sieht man vonwenigen Ausnahmen jüngeren Datums ab - entweder zuwenig an der Literatur oder aber zu sehr an sich selbst inter-essiert. Mal handelte es sich um Reporter, die sich in denArbeiten dessen, den sie interviewten, kaum auskannten unddie es nur darauf angelegt hatten, ein prominentes Opfer zuerwischen, das sich ausquetschen ließ über Sex, Politik und