Bővebb ismertető
Vorwort
Vor kurzen! berichtete mir ein guter Bekannter, Vater von drei Kindern, folgende Begebenheit: Eines Tages kam sein vierjähriger Sohn zu ihm und fragte ihn ganz unvermittelt: »Papa, warum kann ich Gott nicht sehen?« Der Vater war verblüfft und wußte auf die Frage zunächst nichts Rechtes zu antworten. Dann aber meinte er, einen guten Einfall zu haben. Er versuchte dem Kind klarzumachen, daß wir Gott doch sehen könnten, und zwar später, wenn wir gestorben sind, im Himmel. Der Junge schwieg und überlegte, schaute dann seinen Vater groß an und ejztgegnete schließlich: »Nein, Papa, das stimmt nicht. Wenn man gestorben ist, macht 7nan doch immer die Augen zu!« Zunächst lächeln wir vielleicht über solche Erlebnisse mit Kindern, aber dann erkennen wir: Kinder denken und sprechen anders als wir Erwachsenen. Kinderfragen sind immer anschaulich und lebensnah. Auch in alle ihre Fragen nach Gott bringen die Kinder ihre Lebenswelt mit ein. Hinzu kommt, daß solche Kinderfragen immer ernst gemeint sind und deshalb auch ernst genommen werden müssen. Doch selbst wenn wir um diese Zusammenhänge wissen und unseren Kindern Antwort geben wollen, werden wir dennoch ihnen gegenüber verlegen und hilflos. Wir erleben, daß wir uns nur schwer über Gott ausdrücken können.