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Ankunft Die grofie Stadt, die geliebte und verfluchte, die Stadt, in der wir uns kennengelernt habén, liegt hinter uns, wird uns nach vierzehn Urlaubstagen wieder aufnehmen. Bis dahin aber ein Servus den Freunden, ein notwendiges Aufwiedersehen dem Büro und dem Kindergarten, ein „au revoir" den gewesenen Hugenotten und ein weiches „Tschöö" der integrierten Millión aus Dresden, Glauchau und Klein-Zschocher. „Elfriede" trágt Gabriela und mich davon, frifit leider Benzin statt unserer Hochstimmung, mit der wir sie mühelos bis zur Ostsee und zurück tanken könnten, und scheint glánzender Laune. Wir habén sie für diese Fahrt aber auch práchtig herausgeputzt: sonnengelbes Oberteil, hoffnungsgrün unterhalb der Gürtellinie, lackschwarze Ráder, dazu ein Gürtel in sattem Schokoladenbraun. Auf die Motorhaube hat Gabriela Margeritensterne gemalt. Ein Veterán, aus Teilen verschiedener europáischer Autotypen mit viel Phantasie und Liebe zusammengesetzt. Mitleidiges Lácheln álterer Tankwarte und gewagtes Überholen sich mafilos überschátzender Kleinwagen strafen wir mit totaler Nichtachtung, fröhliches Winken gleichgesinnter Urlaubsfahrer begleitet „Elfriede" mit klingelndem Motor. Auf rundbuckligen Kopfsteinen erreicht ihre Stimmung den Höhepunkt: Sie hüpft dann von einem Katzenbuckel zum anderen und schüttelt uns auf den markisenbezogenen Rofihaarpolstern durcheinander. Wir sind daran gewöhnt und habén das Gegeneinanderfallen zu solcher Perfektion entwickelt, dafi keiner beim anderen blaue Flecke hinterláCt. Diese Perfektion versagt in dem Augenblick, als „Elfriede" plötzlich auf einer Straöe dritter Ordnung, ungefáhr sechzig Kilometer nördlich der Hauptstadt, von 7