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Schuld an diesem Büchlein ist Nietzsche. Jawohl, der berühmte Gottleugner Nietzsche, samt seinem nicht minder berühmten Wort: «Sie sollten erlöster aussehen, die Erlösten!» Damit hat er uns Christen gemeint. Und recht hat er I
Müßte uns nicht die Freude aus den Augen leuchten: die Freude an unserer Gottnähe auf der Welt, die Vorfreude auf unser ewiges Daheimsein bei Gott? Statt dessen starren wir trübselig in den Bodensatz unseres menschlichen Versagens, oder wir blähen uns auf mit dem, was wir geleistet haben. Wir tun, wie wenn es außer dieser Zeitspanne, in der wir leben, überhaupt nichts gäbe. Wir machen einen Bogen um das Denken an Gott. Er ist uns unbequem. Er paßt nicht in unser Weltbild. Wir haben eine Familie zu ernähren, wir haben den Konkurrenzkampf zu bestehen. Wo ist da Raum für Theorien? Aber Gott ist keine Theorie. Gott ist Wirklichkeit, herrliche und heilige Wirklichkeit. Er hat uns erschaffen nach seinem Bild; über alle Geschöpfe hat er den Menschen erhoben. Und er gab seinen einzigen Sohn hin,