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VorwortDMiEreignisse überstürzen sich und finden ihren Niederschlag auch inder Presse der Welt: Empörung über Walfangquote - Hilfe für die asiatischen Nashörner - Noch 44 Schreikraniche - Feiglinge schießen Eisbären - Die Robbenquälerei in Kanada geht weiter - Mehr als 120000 Jungrobben erschlagen -Den ,Moby Dicks' droht völlige Ausrottung - Delphine, unsere Freunde im Meer - Pazifik-Walroß nur für Eskimos - Täglich 180000 Menschen mehr auf der Welt - Die Sowjetunion schützt die Delphine - Elefanten machen Sorgen". Das ist eine kleine Auswahl der Überschriften von Zeitungsartikeln in letzter Zeit, die über das Aussterben oder den Schutz der wilden Tiere auf unserer Erde in den letzten Wochen, während dieses Buch entstand, berichteten. Greifen wir aber auch einige Zeilen aus dem Inhalt dieser Aufsätze heraus:Die Festsetzung einer Walfangquote von 3500 Blauwaleinheiten für die Fangsaison 1966/67 hat heftigen Widerspruch und Empörung bei den Wissenschaftlern ausgelöst, die befürchten, daß damit vielleicht der letzte große Schritt zur Ausrottung der größten Säugetiere der Welt getan worden ist. . . eine Herabsetzung auf 2000 Blauwaleinheiten sei das mindeste, was erforderlich ist, die Art zu erhalten Großbritannien und die Sowjetunion hatten sich für eine niedrigere Fangquote eingesetzt. Die Zahl der wilden Schreikraniche Nordamerikas beträgt nach der letzten Frühjahrszählung nur noch 44 In diesem Jahr konnte erstmalig eine genaue Zählung durchgeführt werden, die 36 Altvögel und acht Jungvögel ergab. Die Schutzmaßnahmen sind so streng, daß nicht einmal Wissenschaftler Zutritt zu den Brut- und Überwinterungsräumen haben. - Jedem US-Soldaten seinen Eisbären. Schießen Sie einen Eisbären, solange es ihn noch gibt.' Mit diesen oder ähnlichen Parolen gehen ebenso geschäftstüchtige wie gewissenlose Jagdmanager heute überall hausieren Die Sowjetunion und Kanada haben schon vor Jahren die Konsequenzen aus der Tatsache gezogen, daß der Eisbärenbestand sich seit den zwanziger Jahren um mehr als die Hälfte verringert hat. Sie erließen Schutzmaßnahmen für den weißen Bären. - Kanadas Robben sind dem Aussterben nahe. Innerhalb von vier Jahren hat sich die Zahl der Sattelrobben von 1,6 Millionen auf 850000 vermindert. Fischereiminister Robichaud hat die7