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Wahrscheinlich Konrád vonTillendorf, ein jüngerer und für seine Jahre dicklidier Mann, damals wohnhaft auf der Kyburg, vielleidit auch ein anderer, der Grisler hiefi und in den gleichen Diensten stand, jedenfalls aber ein Ritter ohne Sinn für landschaft rítt an einem sommerlichen Tag des lahres 1291 durch die Gegend, die heute als Urschweiz bezeichnet wird. Wahrscheinlich herrschte Föhn; das Gebirge, das der dickliche Ritter vor sich sah, schien náher als nötig. Um dem jungen pRudenz gegenüber, der ihn nach Uri führen sollte, nicht unhöflich zu sein, gab er sich Mühe und lobte mehrmals die blühenden Kirschbáume. Es war rheiB und blau. Je lánger er ritt, desto schweigsamer wurde der dickliche Ritter, denn die Berge zu beiden Seiten nahmen überhand. Oft wunderte er sich, dafi es in dieser Gegend überhaupt einen Pfad gab; aber es gab tatsáchlich einen Pfad, der, wie der dickliche Ritter wufite, sogar nach Rom führte, wenn auch immer wieder um Felsen herum. Es wunderte ihn, daB hier Menschen wohnenDas sagte er nicht. Je enger die Taler, desto krankbarer sind die Leute, das spürte der dickliche Ritter 7