Bővebb ismertető
WIND
Erzählung aus den Tagen Wassili Guljawins
Der Kakerlak
Im Spätherbst auf der Ostsee - zottiges Grau der Nebel, ungezügeltes Pfeifen des Windes und auf den schwarzen Kolonnen der Wellen die dahinfliegenden Federbüsche des vom Wind aufgepeitschten, lockeren Schaums.
Im Spätherbst (es ist der dritte) durchschneiden flache nebelgraue Torpedoboote lautlos die Wellen und speien rußige Rauchschwaden aus den leicht rückwärts geneigten dicken Schornsteinen, manövrieren lange, niedrige Kreuzer mit gelöschten Lichtern in Dunkelheit und Sturm.
Im Spätherbst und Winter streicht der Wind des Krieges übers Meer, wütend, besessen, blutriechend, unruhig.
Klebrige Eislake leckt gierig an den Bordwänden der stählernen Schiffe hoch, die Tag und Nacht mit den ehernen Augen ihrer Geschütze in den dunstverhangenen Westen starren und das Dunkel der Nächte mit den flammenden Hieben ihrer Scheinwerfer durchbohren.
Durch die von Feindminen fest verschlossene Meereszisterne streicht ruhelos mit dem Wind die zur Untätigkeit verurteilte Flotte.
Durch die fest verschlossenen gepanzerten Mausefallen streichen die von dreijähriger Hoffnungslosigkeit halbirren Leute.
Herbst Wind Aufruhr
Guljawin, Wassili, Oberfeuerwerker der Ostseeflotte - und nichts weiter.
Was brauchte der Leser von einem Matrosen eigentlich mehr zu wissen? Hier jedoch Näheres von ihm.
Die steinernen Backenknochen stehen heraus wie Beulen, und die braunen Augen blicken verwegen. Im Nacken baumeln ihm wie Schwänze zwei schwarze Bänder-und vorn, quer über
J