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VORWORTDie 1968 in der Sowjetunion in russischer Sprache erschienene Biographie Winston Churchills, des bedeutendsten englischen Staatsmanns im 20. Jahrhundert, wird nun dem deutschen Leser in seiner Muttersprache vorgelegt.Unter den vielen politischen Interessensphären Winston Churchills nahm Deutschland einen bevorzugten Platz ein. Sein Verhältnis zu Deutschland war aber so häufigen Wandlungen unterworfen, daß man Churchill weder als Germanophilen noch als Deutschenhasser bezeichnen kann. Er hat vielmehr stets das gefördert, was der britischen Monopolbourgeoisie nutzte, und alles bekämpft, was ihren Interessen zuwiderlief. Und das bedeutete, daß immer, wenn seiner Meinung nach eine Annäherung an Deutschland im Interesse des britischen Imperialismus lag, Churchill für eine solche Annäherung plädierte, während er unverzüglich und mit aller Energie den Kampf gegen Deutschland aufnahm, wenn dieses in der internationalen Arena als Gegner Englands auftrat.Am Anfang seiner politischen Karriere konnte Churchill manchem als ein mit Deutschland sehr sympathisierender Politiker erscheinen. So nahm er in den Jahren 1906 und 1909 auf Einladung des Kaisers an Manövern des deutschen Heeres teil. Er traf auch mit dem deutschen Kronprinzen zusammen. In einigen Reden betonte er, daß zwischen England und Deutschland7