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VORWORT
In den ersten Monaten des Jahres 1958 führte Nathan Notowicz mit Hanns Eisler fünf längere Gespräche, die er zugleich auf Tonband aufzeichnen ließ. Die Aufzeichnung dieser Gespräche ist einem besonderen Umstand zu verdanken: Notowicz plante seit längerem, eine Monographie über Wirken und Werk seines großen Freundes abzufassen. Für die Vorarbeiten dazu bot sich die Tonaufnahme gezielter Gespräche als elegante Möglichkeit an, die notwendige breite Faktenerkundung und Problemerörterung zu erleichtern und zu fördern. Ein ebenfalls auf Tonband aufgezeichnetes Gespräch, das Notowicz, nachdem Hanns Eisler im September 1962 verstorben war, mit dessen Bruder Gerhart im August 1965 führte, diente der Ergänzung und auch Präzisierung der früher dokumentierten Gespräche.
Die auf Tonband festgehaltenen Gespäche mit Hanns Eisler stellen nur einen Bruchteil des Gedankenaustausches dar, der in Form von Gesprächen, Diskussionen und Beratungen zwischen den beiden langjährig befreundeten Persönlichkeiten stattfand. Ihre Kontakte, zunächst nur flüchtige Bekanntschaft, reichten bis in die Jahre vor 1933 zurück, aber seit Eisler 1948 aus den USA nach Europa heimgekehrt war, stand Notowicz in ständiger Verbindung und schließlich enger freundschaftlicher Beziehung zu ihm. Ein Zeugnis für dieses Verhältnis können die vielen Notowicz gewidmeten Kompositionen, die Schenkung zahlreicher Manuskripte und besonders die testamentarisch übertragene
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