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Zu diesem Buch
Dieser in Shanghai, Bangkok und Tokio spielende Roman der «deutschen Pearl
S. Buck» erzählt von einer europäischen Familie, die in der Zeit des Zweiten
Weltkriegs in die Netze der japanischen Spionage gerät. Die drei Töchter eines
norwegischen Konsuls stehen unter dem dämonischen Einfluß des skrupellosen
Barons Matsubara, der, den Gesetzen der Samurai und des Geheimdienstes ver-
pflichtet, vom Freund der Familie zum rachedurstigen Feind wird. Ergreifende
menschliche Schicksale aus einer Zeit, in der das Lächeln Asiens erstarb.
Alice M. Ekert-Rotholz, die am 5. September 1900 in Hamburg als Tochter
eines britischen Vaters und einer deutschen Mutter geboren wurde, lebte von
1939 ^is x952 selbst in Bangkok, wo ihr Mann eine Zahnarztpraxis hatte. Sie
wurde Mitarbeiterin der «Catholic Action- and Study-Group» des Ursulinen-
Ordens und einer literarischen Gruppe der «Young Women Christian Asso-
ciation». Nach Hamburg zurückgekehrt, war sie journalistisch für Funk und
Presse tätig. 1954 erschien ihr erster Roman «Reis aus Silberschalen» (rororo
Nr. 894.), der sie schnell bekannt machte. 1959 übersiedelte sie zu ihrem Sohn
nach England. Alice M. Ekert-Rotholz ist Mitglied des Internationalen PEN-
Clubs. Ihre in dreizehn Ländern erschienenen Romane erreichten inzwischen eine
Gesamtauflage von weit über drei Millionen Exemplaren. Zu ihnen gehören
ferner «Strafende Sonne - lockender Mond» (1959; rororo Nr. 1164), «Mohn in
den Bergen» (1961; rororo Nr. 1228), «Die Pilger und die Reisenden» (1964;
rororo Nr. 1292) und «Elfenbein aus Peking» (1966; rororo Nr. 1277).