Bővebb ismertető
Hőmmhmr^^
Wölfe der Unterwelt
Sie bekämpften sich gegenseitig
Es gebt um 700 000 Dollar, eine beaditliche Summe; aber sie bringt ihren Besitzern kein Glüdk. Das Geld treibt sie von einem Verbrechen zum anderen, um ihnen am SdiluB wie Quecksilber durch die Fingier zu schlüpfen.
Lynn Kopeck (37) — er
war härter als Granit, docäi zum Schluß wurden ihm die Knie weich.
Doc Granger (40) — eine nächtliche Visite brachte ihm einige Beulen ein.
Ches Harper (32) — er
lebte nur rtodi seiner Rache, doch sie erwies sich als Bumeráng.
Ann Wolters (26) — sie
kämpfte mit Waffen, denen selbst die Ganoven nidit gewachsen wa- • ren.
1. Kapitel
Mai 1958.
Der Marun, der an diesem sonnigen Morgen über den Broadway schlenderte, trug neben seinem abgegriffenen Handkoffer ein mürrisches Gesicht spazieren, Seine Kleidung war unauffällig und roch leicht nach Mottenpulver. Das kam daher, daß sein Anzug die ver-gameemen sechs Monate in der Kleiderkammer des Staatsgefängniisses von New Jersey gehangen hatte.
Der Mann hatte seinen Hut in den Nadien gesdioben und kaute auf einem Zigarettenistummel herum. Er hatte keinen Blick für die flotten Teenager zwischen sechzehn und fünfzig, die mit wehenden Petticoats an ihm vorüberrauschten, denn dafür war er im Augenblick zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Eigentlich beschäftigte er sich noch mehr mit seiner Brieftasche, und die war bis auf zehn Dollar Entlassungsgeld leer.
Als er die Ecke der 32. Straße erreichte und auf das rote Licht der gegenüberliegenden Verkehrsampel starrte, kam ihm von rechts der Duft frischgebratener Steaks in die Nase.
Er wandte den Kopf für einen Augen-blidi in die Duftrichtung. Das Licht schaltete auf grün und die Passanten strömten an ihm vorbei. Jemand rempelte ihn an, doch er achtete nicht darauf. Er machte eine scharfe Rechtswendung, nahm den Koffer in die andere Hand und marschierte mit langen Sdiritten die 32. Straße hinunter. Ihm schien es, als übertöne das Geräusch seines knurrenden Magens den Verkehrslärm.
Dann tauchte die Neonreklame einer Snack-Bar vor ihm auf. Er umrundete einen Zeitungsverkäufer und steuerte auf den Eingang des Lokals zu. Mit dem Fuß stieß er die Tür auf und ging an
der langen Reihe von Barhodcern vorbei, bis, er am Ende des Tresen emen freierx Platz entdeckte.
Der Mann stellte seinen Koffer ab und schwang sich dann auf den Hocker. Einer der Keeper hinter der chromblit-zenden Theke kam auf ihn zu, nickte und legte ihm die Speisenkarte vor.
" Der Mann warf nur einen kurzen Blick darauf und schob sie wieder zurück.
„Steak", knurrte er. „Aber so groß wie 'n Autoreifen!"
Der Keeper nickte verständnisvoll, als er die eingefallenen Wangen seines Kunden sah. Dann gab er die Bestellung weiter.
Fünf Minuten später beugte sich der hagere Mann über einen dampfenden Teller, über dessen Rand ein duftendes Steak hing. Gierig wie ein Verhungernder schlang der Mann die Fleisdibrok-ken in sidi hinein. Mit einem Stück Brot wischte er abschließend den Teller sauber. Dann schluckte er auch noch diesen Bissen und rülpste hörbar.
„Mahlzeit", sagte da ein Mann neben ihm. Er wandte den Kopf und blickte in ein verschlagenes Gesicht, das sich in diesem Augenblick in grinsende Falten legte.
„Mensch, Lynn, bist du's oder bist du's nicht?" fragte der Mann auf dem Nachbarhocker. „Diein Rülpsen kam mir direkt so bekannt vor."
Der Hagere kniff die Augen etwas zusammen und musterte den anderen ungeniert. Dann deuteten seine dünnen Lippen ein Lächeln an.
„Ches Harper, wenn ich nicht irre", sagte er. „Was führt dich in dieses Dorf?"
„Geschäfte. Lynn", erwiderte Ches Harper und winkte dem Barkeeper. „Zwei Whisky-Soda, aber ohne Soda!" rief er.
Sie prosteten sich zu.
„Siehst 'n bißchen blaß um die Nase