Bővebb ismertető
Nachdem 1969 aus dem Nachlafi Friedrich Kari Schumanns das Fragment seiner letzten Vorlesung in Münster „Reformatorisches und römisch-katholiches Verstándnis der Rechtfertigung" hat veröífentlicht werden können und freundlich aufgenommen worden ist, folgt nunmehr, elf Jahre nach seinem Heimgang, ein Band mit Aufsátzen und Abhandlungen. Er fafSt nach zwei álteren Sammlungen - „Um Kirche und Lehre" (Stuttgart 1936) und „Wort und Gestalt" (Witten 1956), beide sind lángst vergriffen - eine Anzahl von Arbeiten Friedrich Kari Schumanns zusammen, die sich, beginnend mit seiner Greifswalder philosophischen Dissertation „Religion und Wirklichkeit. Kritische Prolegomena zu einer Religionsphilosophie" (Leipzig 1913), über den weiten Zeitraum seines Schaffens hinziehen. Der Titel „Wort und Wirklichkeit" spricht einen Problemkreis an, der Friedrich Kari Schumann sein ganzes Leben hindurch stark bescháftigt hat und zu dem er immer wieder zurückgekehrt ist, wie das in diesem Band vereinigte Schrifttum deutlich erkennen Iáik. Wesentliche Vorarbeit für das Erscheinen dieser dritten Aufsatzsammlung seines Vaters hat wieder Herr Pfarrer Dieter Schumann in Soest geleistet. Leider ist unverháltnismáfíig viel Zeit ins Land gegangen, ehe mit dem Satz begonnen werden konnte. Er wáre überhaupt nicht möglich geworden, wenn nicht von verschiedenen Seiten ansehnliche Druckbeihilfen bewilligt worden wáren. Die Gesellschaft zur Förderung der Westf. Wilhelms-Universitát zu Münster, das Konsistorium der Evangelischen Kirche von Berlin-Brandenburg und der Evangelische Oberkirchenrat in Karlsruhe habén in dieser Hinsicht in der schönsten Weise zusammengewirkt. Mit ihnen gilt lebhafter Dank auch den Herren Professor Dr. Harry Westermann (Münster), Landesbischof D. Dr. Hans-Wolfgang Heidland (Karlsruhe), Bischof D. Hermann Kunst (Bonn), Konsistorialprásident Hansjürg Ranke (Berlin), Práses D. Hans Thimme (Bielefeld) und Verleger Dr. Herbert Renner (Berlin), die sich nachdrücklich und mit Erfolg für diese Bewilligungen eingesetzt habén, sie alle im Blick auf langjáhrige akademische und kirchliche Arbeitsgemeinschaft mit Friedrich Kari Schumann. Vorausgeschickt ist dem Band die Gedenkrede, die, einer letzten Willenserklárung Friedrich Kari Schumanns gemáfí, bei der von der Evangelisch-Theologischen Fakultát der Universitát Münster für ihn veranstalteten Gedenkfeier von mir gehalten worden ist. Leider kann nicht auch die ebenfalls bei dieser Gelegenheit gehaltene Rede „Friedrich Kari Schumann als akademischer Lehrer" seines Schülers und zeitweiligen Assistenten Pfarrer Dr. Alfréd Trommershausen (Giefíen) beigefügt werden, da dieser wáhrend der Vorbereitung dieses Bandes selbst abgerufen worden ist und das Manuskript nicht zu erhalten war. Es ist erstaunlich, wie stark Friedrich Kari Schumann in der Erinnerung fortlebt und wie sehr er, nicht zuletzt in seiner ungewöhnlichen Befáhigung zum Dialóg begründet, immer noch anspricht. So darf dieser Band, in dem er