Bővebb ismertető
Vorwort zur 2. AuflageUnerwartet schnell, bereits nach wenigen Monaten war die i. Auflage vergriffen. Trotz der uns zwischen den beiden Auflagen verbleibenden relativ kurzen Zeitspanne war es möglich, den Stoff nochmals gründlich durchzusehen, zu verbessern und zu ergänzen. Hierbei konnten viele dankenswerte Anregungen und kritische Hinweise aus dem Leserkreise nutzbringend verwertet werden. Da die gefundene Form der Darlegung so ungeteilte Zustimmung gefunden hat, wurde sie beibehalten. Die 2. Auflage hat durch Neuaufnahme von über 150 Stichworten und zahlreichen weiteren Abbildungen beträchtlich an Inhalt und Umfang gewonnen. Als wertvollen Neugewinn, der unseren Definitions- und Klassifizierungsbemühungen sehr entgegenkam, betrachten wir den Umstand, daß die Stichworte auch nach dem Dezimalklassensystem verschlüsselt werden konnten. Diese Ergänzung war durch die dankenswerte Arbeit der Herren Dr. O. Nacke und W. Klein von der Dokumentationsstelle für Versorgungsmedizin Bielefeld möglich. Die Register wurden nochmals überarbeitet sowie drucktechnisch etwas umgestaltet und sind dadurch, wie wir glauben, leichter zu handhaben.Wie bei der 1. Auflage haben uns eine große Zahl von Kollegen fachlich beraten ;beson-deren Dank schulden wir bei der 2. Auflage den Herren cand. med. F. Ammann, Genf; Dr. J. Basset, Berlin (Röntgenologie); Dr. G. Burgemeister, Berlin (Kardiologie); Prof. Dr. H. Dost, Berlin (Pädiatrie, Toxikologie); Prof. E. Hanhart, Ascona (Humangenetik); Prof. Dr. G. Jörns, Arnstadt (Chirurgie); Dr.C.H. Konstmann-Meier, Kopenhagen (Dermatologie); O. A. Dr. H. R. Mattner, Halle (Orthopädie); Dr. D. Müller, Berlin (Neurologie, Psychiatrie); Dr. F. M. G. Otto, Berlin (Hämatologie, Erbpathologie, Mißbildungen); Dr. Dr. H. Weyers, Bonn (Zahnheilkunde, Mißbildungen); Prof. Dr. H. R. Wiedemann, Krefeld (Erbpathologie, Mißbildungen); Dr. E. Willich, Bremen (Pädiatrie, Röntgenologie) u. v. a. Ferner gilt unser Dank unseren Mitarbeiterinnen Fräulein E. Franeck und Frau I. Garscha, geb. Matthes, die uns bei der Arbeit an den Registern und den Schreibarbeiten unentbehrliche Hilfe geleistet haben.Wieder ist der Verlag Urban & Schwarzenberg auf das großzügigste auf unsere Wünsche eingegangen.Frankfurt a.M. und Berlin, Januar 1959Bernfried LeiberGertrud OlbrichAus dem Vorwort zur 1. AuflageDie moderne Krankheitslehre ist ohne Syndrombegriffe ebensowenig mehr vorstellbar wie deren Nomenklatur ohne Eigennamenbezeichnungen. Die Zahl der neuerkannten und beschriebenen Syndrome ist von Jahr zu Jahr unaufhaltsam angewachsen. Deshalb ist es heute schon sehr schwer, sie überhaupt noch zu überblicken. Der Mehrzahl der Ärzte jedenfalls dürfte es kaum noch möglich sein, sich noch ohne ungeheure und kaum zumut-bare Gedächtnisbelastung und insbesondere ohne spezielle literarische Hilfsmittel auf diesem Gebiet zurechtzufinden. Das Gebiet der Syndrome samt ihrer Nomenklatur ist heute bereits so umfangreich und vielschichtig, daß man geradezu von einer WissenschaftI