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Die Herausgabe des „Missel biblique" begleitete ein kleineres „Biblisches Wörterbuch", das schon im Jahre 1945 von P. Léon-Dufour verfaßt worden war. Die Vorbereitung eines schon längere Zeit zurückliegenden Biblischen Wörterbuches für ein biblisches Meßbuch führte seinen Verfasser zur Einsicht, daß ein tiefer führendes Werk notwendig wäre, das die Seelsorger und die Gläubigen beim Lesen der Bibel leiten, sie zu einem besseren Verständnis des Wortes Gottes führen und ihnen eine bessere Verkündigung ermöglichen könnte. Auf wissenschaftlicher Grundlage sollten die bedeutsamsten biblischen Themen verständlich dargestellt werden. Im Hinblick auf dieses doppelte Ziel, das wissenschaftliche und das pastorale, erwies sich das Unternehmen als schwierig. Erst im Januar 1958 konnte es ernstUch ins Auge gefaßt werden, und zwar anläßlich einer Begegnung der Exegeten der Lyoner Gegencl. In der Zwischenzeit erschienen ähnliche Werke, sowohl evangelische als auch katholische. Keines von ihnen schien jedoch diesem gesetzten Ziel zu entsprechen: eine Reihe von Synthesen im Dienst der Seelsorge zu bieten. So wurde mit dem vorliegenden Werk begonnen.
Das Komitee, das die Verantwortung übernommen hatte, wandte sich an alle französischen Professoren der Heiligen Schrift. Schließlich konnten die Artikel unter 70 Mitarbeiter verteilt werden. Diese erklärten sich bereit, an einem Werk mitzuwirken, das nicht nur eine bloße Sammlung von aneinandergereihten Monographien sein sollte, sondern ein wahrhaft gemeinsames Werk. Im Laufe der Redaktion war der Austausch der Meinungen zwischen den Mitarbeitern und den Mitgliedern des Komitees ein unaufhörlicher. Bevor die Manuskripte zum Druck gingen, wurden sie einer Revision unterzogen, die zu verschiedenen Änderungen führte, zuweilen auch zu grundlegenden Neubearbeitungen. Die doppelten Namensunterschriften am Fuße eines Drittels der Artikel sind die sichtbare Spur dieser engen Zusammenarbeit, wie sie durch den ersten Entschluß, der ihr Ziel festgelegt hatte, bestimmt wurde. Die Koordinierung der ganzen Arbeit wurde durch Pater Xavier Léon-Dufour, dem Sekretär des Komitees, gewährleistet. Mit Hilfe vor allem von Abbé Pierre Grelot hat er die letzte Revision durchgeführt und bis zum Schluß über den inneren Zusammenhang gewacht. Um des gemeinsamen Zieles willen haben sich die verschiedenen Mitarbeiter auf diesen schwierigen Weg begeben und haben es hingenommen, bestimmte Ergebnisse ihrer Untersuchungen zur Diskussion zu stellen, diese oder jene ihrer Perspektiven zu ändern, ja sogar auf eine persönliche Anschauung zu verzichten. Wir danken ihnen sehr. Das Werk ist somit wahrhaftig die Frucht eines Teamworks, mit allem, was ein solches Werk an Verstehen und Selbstverleugnung voraussetzt, um ein Werk der Kirche hervorzubringen.
Der Liste der Mitarbeiter mußten die Namen jener hinzugefügt werden, die uns mit ihren Ratschlägen auf dem Gebiet der Liturgie oder der Pastoral, in der sprachlichen Redigierung der Artikel oder in der Nachprüfung der Hinweise und bei der Korrektur geholfen haben. Wir möchten lediglich an zwei Tote erinnern, den Pater Victor Fontoy-nont S.J., der der erste Inspirator des Werkes war, und Kanonikus Albert Gelin P.S.S., der eines der eisten Mitglieder unseres Komitees war.
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