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X. Fußball-Weltmeisterschaft 1974 [antikvár]

Günter Simon, Horst Friedemann, Klaus Schlegel, Wolf Hempel

 
Zum Geleit Ein knappes Jahr ist seit der X. FuBballweltmeisterschaft ins Land gegangen, wenn diese Nachauflage erscheint. Und die Ereignisse, die sie uns brachte, sind nur mehr Erinnerung. Lebendige Erinnerung, wie ich jedoch hinzufügen möchte. Das beweist alléin dieses im Sportverlag erscheinende Buch, das unter unseren FuBballfreunden ein nachhaltiges Echo fand. Die Erinnerung an die 74er WM ist indes nicht nur in diesem Buch lebendig. SchlieBlich vergiBt man Premieren nicht so schnell. Die erste Teilnahme der DDR-Nationalmannschaft an...
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Zum Geleit Ein knappes Jahr ist seit der X. FuBballweltmeisterschaft ins Land gegangen, wenn diese Nachauflage erscheint. Und die Ereignisse, die sie uns brachte, sind nur mehr Erinnerung. Lebendige Erinnerung, wie ich jedoch hinzufügen möchte. Das beweist alléin dieses im Sportverlag erscheinende Buch, das unter unseren FuBballfreunden ein nachhaltiges Echo fand. Die Erinnerung an die 74er WM ist indes nicht nur in diesem Buch lebendig. SchlieBlich vergiBt man Premieren nicht so schnell. Die erste Teilnahme der DDR-Nationalmannschaft an einer WM-Endrunde brachte unserem FuBballsport insgesamt weltweite Anerkennung seines Leistungsvermögens, Wertschatzung ob des jederzeit korrekten Auftretens der Aktiven, erwarb ihm vor allém weitere Freunde sowohl in der Heimat als auch im Ausland. DaB uns das gelang, gerade im 25. Jahr des Bestehens unserer sozialistischen Deutschen Demokratischen Republik, hat uns alle, die wir teilhaben am FuBbalIgeschehen unseres Landes, es mitgestalten, mit Freude und Stolz erfüllt. Freude über den Augenblick des Erlebens hinaus, Stolz auf das Erreichte, der die Verpflichtung für Künftiges in sich birgt. So vor allém werten wir diese WM-Endrunde: Das Erstmalige soll nichts Einmaliges bleiben. Das sind wir ganz einfach unserer sozialistischen Sportbewegung schuldig, unserer Republik überhaupt, denen, die durch ihre Arbeit erst die Voraussetzungen für den Sport schaffen, denen, die sich so ausdauernd für das Erreichen dieses Ziels einsetzten, sich durch Rückschl&ge nicht von ihm abbringen lieBen und die schlieBlich den verdienten Lohn errangen. Lohn nicht nur für sich, Lohn vielmehr für das Streben aller, die Anteil an diesem Erfolg habén und deren Zahl weit hinausgeht über das kleine Kollektív, das unmittelbar um sportlichen Lorbeer stritt. Diese WM war Zwischenstation auf einem Weg, der vor über fünfundzwanzig Jahren begann; belachelt und bespöttelt überdies von denen, die uns alles andere als wohlgesonnen waren; machtvoll unterstützt aber von unseren Freunden. Das sowjetische Brudervolk entsandte unmittelbar nach der Befreiung vom Hitlerfaschismus in uneigennütziger Weise Helfer, Trainer und Wissenschaftler, und auch die Freunde aus anderen sozialistischen Landern standén am Beginn dieses Weges. Das von Alexandra Tschudina in den Tagén des 51 er Festivals gepragte Wort, nach dem es vor Freunden keine Geheimnisse gibt, beim Wachsen unserer sozialistischen Sportbewegung ist es zur standigen Praxis geworden. Das ist der Ausdruck der neuen Beziehungen, die innerhalb unserer sozialistischen Völkerfamilie zur Norm geworden sind und die unsere Krafte potenzieren, nicht nur auf dem Gebiet des Sportes. Unser Weg war nicht leicht, und viele Beispiele könnten genannt werden, die diese Feststellung unterstreichen. Wenn er schlieBlich erfolgreich beschritten werden konnte, ohne indes immer glatt und reibungslos zu verlaufen, so habén die zahlreichen unermüdlichen Helfer unseres eine halbe Millión Mitglieder umfassenden Verbandes Anteil daran. Ihnen, die meist im Hintergrund wirken, gilt auch an dieser Stelle unser Dank. Noch etwas darf, so meine ich, hier nicht vergessen werden. Als unsere Mannschaft in der BRD weilte, in ihren Quartieren in Quickborn und Ratingen, da wurde aus unserer Republik zu ihr eine Brücke geschlagen über viele Kilometer hinweg. In zahlreichen Briefen und Telegrammen bekundeten Brigádén und Schulklassen, Sportler und Anhanger ihre Verbundenheit mit unseren Sportlern. Aus diesem Gefühl der Zusammengehörigkeit, der Gemeinsamkeit érgab sich ein Wechselverhaltnis, das stimulierend wirkte, Krafte freilegte, die wir auch für unsere künftige Arbeit erschlieBen müssen.

Termékadatok

Cím: X. Fußball-Weltmeisterschaft 1974 [antikvár]
Szerző: Günter Simon , Horst Friedemann , Klaus Schlegel Wolf Hempel
Kiadó: Sportverlag
Kötés: Vászon
Méret: 170 mm x 240 mm
Günter Simon művei
Horst Friedemann művei
Klaus Schlegel művei
Wolf Hempel művei
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