Bővebb ismertető
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In der Entstehungszeit der Mikroskopie beleuchtete man im allgemeinen mit auffallendem Licht. Da man mangels geeigneter Lichtquellen hierbei nur bis zu beschränkten Vergrößerungen kam, machte man erst weitere Fortschritte durch die Einführung der Beleuchtung mit durchfallendem Licht. Diese Beleuchtungsart verdrängte schnell jede andere und wurde bald ausschließlich angewandt. Mit ihr wurden die großen Entdeckungen auf mikroskopischem Gebiet gemacht. Sie ist auch heute noch die wichtigste Beleuchtungsart in der Mikroskopie, wenn sich auch die Beleuchtung mit auffallendem Licht für besondere Zwecke neuerdings wieder viele Freunde erworben hat.
In der vorliegenden Druckschrift sollen die sämtlichen heute von unserer Werkstätte geführten Einrichtungen zur Beleuchtung mikroskopischer pbjekte mit durchfallendem Licht im Zusammenhang kurz dargestellt werden.
Man unterscheidet sowohl bei der Beleuchtung mit durchfallendem als auch bei der mit auffallendem Licht eine
Hellfeldbeleuchtung und eine
Dunkelfeldbeleuchtung.
Der grundlegende Unterschied zwischen beiden ist der, daß bei der ersten die von der Lichtquelle ausgehenden Strahlen durch den |Beleuchtungsapparat und das Objekt hindurch direkt in das abbildende System (Mikroskop + Auge oder Mikroskop + Kamera) gelangen, bei der zweiten aber nur Licht, welches im Objekt durch Beugung oder durch Brechung aus seiner ursprünglichen Richtung abgelenkt ist. Mit anderen Worten: Bei der Hellfeldbeleuchtung schaut das Auge direkt durch das Objekt in die helle Lichtquelle, bei der Dunkelfeldbeleuchtung aber durch das Objekt an ihr vorbei in die dunkle Umgebung und das Objekt wird nur dadurch sichtbar, daß an ihm abgebeugte Lichtstrahlen ins Auge gelangen (Abb. 1).