Bővebb ismertető
1. Beschreibung
1.1 Mikroskopstativ einschiießlicli Illuminatoren
Das große Auflicht-Kameramikroskop „Neophot" (Bild 1) ist nach dem Le Chatelier-Prinzip gebaut, d. h. der Objekttisch (3) liegt über der optischen Einrichtung. Die Tischebene ist gleichzeitig Objektebene, so daß die Schliffe ohne weiteres senkrecht zur optischen Achse liegen, wenn sie mit der Schlifffläche nach unten auf den Tisch gelegt werden. Damit ist man hinsichtlich der Einstellung von der Dicke der Objekte unabhängig. Der Tisch selbst ist ein dreh- und zentrierbarer Kreuztisch (Bild 2). Seine Platte (2) läßt sich mit Hilfe der beiden Triebknöpfe (S) in zwei zueinander senkrechten Richtungen unabhängig von der Zentrierung verschieben. Die Bewegung ist an den Teilungen [12] gemeinsam mit den Nonien an den Triebknöpfen (S) auf 0,1 mm genau ablesbar. Ferner ist der Tisch nach Lösen der Klemmschraube (9) drehbar, wobei man die Drehung mit Hilfe der 360°-Teilung (iO) an der Marke (11) ablesen kann. Weiterhin trägt er die Tischfeder (3 Bild 2, 18), die sich für verschieden dicke Proben in der Höhe verstellen läßt. In der Mitte besitzt die Tischplatte eine Auflage (4) für Blenden. Im allgemeinen benutzt man die Einlegeblenden aus Glas (5 Bild 2, 18) mit einer freien Öffnung von 13 oder 27 mm Durchmesser. Für Dunkelfeld muß man die aus Metall (6 Bild 2, 18) und für kleine Objekte eine der drei Spalteinlegeblenden (7 Bild 2, 18) mit 2, 4 oder 6 mm Spaltbreite verwenden. Für schwer auflegbare Proben bis zu 25 mm Durchmesser oder 40 mm Seitenlänge wie dünne Bleche, schräg angeschliffene längere Drähte usw. wird der Objektspanner [16 Bild 3, 18) geliefert.
Der Tisch sitzt im Zentrierstück am Tischträger (22) des Neophotstativs (Bild 4, sowie 21 Bild 1, 16) und kann mit Hilfe der Schrauben (23) zentriert werden. Am Tischträger befinden sich Strichmarken (24), die zur ersten genäherten Einstellung dienen. Diese wird mit dem Triebknopf für die Grobbewegung (2?) vorgenommen, indem man den Tischträger samt Tisch solange senkt, bis entweder beim einfachen Mikroskop die Marke M 90 bei Mikrotar f = 90 mm oder M 45 bei Mikrotar f=45 mm oder beim zusammengesetzten Mikroskop die Marke V über der oberen Kante des betreffenden Illuminators zu stehen kommt. Im letzteren Fall kann man dann gleich in demselben Sinne weiterdrehen, bis an der Objektiveinstellung (28) die Lupenvergrößerung des gewählten Objektivs erscheint. Hat man sehr schwere Objekte aufgelegt, so muß man die Grobbewegung mit Hilfe der Bremse (26) fester stellen. Die Feinbewegung, deren Triebknopf (29) eine Teilung mit Teilungswerten von 2 « trägt, wirkt hier auf die Aufnahme für Illuminatoren (25). Daher lasse man diese beim Ansetzen nie nach unten in die Aufnahme fallen. Ferner achte man immer darauf, daß die Strichmarke für die Feinbewegung (30) in der Mitte der beiden sichtbaren Striche steht, denn in dieser Stellung sind die Illuminatoren justiert.