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GELEITWORT
Mit C. P. Snow stellen wir unseren Freunden den Autor der »Eliot=Saga« vor, eines auf ii Bände berechneten Romanwerkes mit dem Gesamttitel »Fremde und Brüder«, von dem in England bereits 8 Bände, in Detitschland bisher außer »Zeit der Hoff^ nung« noch erschienen sind: »Das Gewissen der Reichen« und »Wege nach Haus«. In der angelsächsischen Welt ist Snoiv in den letzten fahren als Schöpfer des »ehrgeizigsten Unternehmens der gegenwärtigen englischen Literatur« rasch berühmt geworden, und in Amerika hat er sich ebenfalls in kürzester Zeit durchge= setzt. »Einen der glänzendsten Romanciers dieses fahrhunderts« nennt ihn eine große New Yorker Zeitung. Aber nicht diese Superlative der angelsächsischen Kritik, sondern vor allem die Eindrücke, die wir dem in sich abgeschlossenen Roman: »Zeit der Hoffnung« verdanken, geben uns Grund, zu vermuten, daß Snow auch hei uns Ruhm ernten wird.
Snoxus Romane zeigen alle Wesenszüge, die wir an den großen Engländern schätzen: Tiefe Lebenskenntnis, Wahrhaftigkeit und die bewundernswerte Kunst, harten Realismus mit nobler Zu= rückhaltung zu gestalten. Die Engländer rühmen Snows »wun= derbare Menschlichkeit«, die sein ganzes Werk durchziehe und seine Fähigkeit, dem Leser - im Rahmen einer durchaus konven= tionellen Darstellungsweise - »neue Bezirke der modernen Welt zu erschließen«.
In »Zeit der Hoffnung« schildert uns Snow eine Gruppe junger Menschen, die verschiedenen Gesellschaftsschichten entstammen und die erste Stufe jener Treppe betreten, die aus der Schule ins Leben führt, feder von ihnen hat seine persönliche Art, seine persönlichen Ziele und seine eigenen Hoffnungen, genährt und gefördert von Eltern, Freunden und Verwandten. Ihr Streben ist