Bővebb ismertető
Es ist wohl zu allen Zeiten ein Wagnis gewesen, den Ablaufvon phantastischen, ja unglaubwürdigen Ereignissen be-schreiben zu wollen, für die es keine Zeugen gibt und diejenseits aller menschlichen Erfahrungen liegen. Anhaltspunktfür die rätselhaften Vorgänge waren ein paar Tagebuch-notizen, die mir der Grafiker Hans Weyden zur Verfügungstellte. Was mir später noch an mündlichen Aussagen über-liefert wurde, verdanke ich Frau Johanna Weyden, demOberleutnant der Kripo, Eichstätt, und schließlich demNeurologen und Psychiater, Herrn Professor Grasmais.Letzterer zeigte sich bei unserer Unterredung sonderbarzurückhaltend, obwohl gerade er den Fall Weyden am bestenkennen mußte.Nicht zuletzt aber war es Hans Weyden selbst, der mirseine angeblichen Erlebnisse recht lebhaft und anschaulichgeschildert und mich ermutigt hatte, sie zu Papier zu bringen.Dennoch habe ich lange gezögert; seine Erinnerungen lagenMonate auf meinem Schreibtisch. Den letzten Anstoß zumeinem Versuch, Weydens Abenteuer im geordneten Nach-einander darzustellen, gab eine Notiz in seinem Tagebuch.Dort heißt es an einer Stelle: Einen Wahn verlierenmacht weiser als eine Wahrheit finden. Ich bin entschlossen,alles Vergangene abzuschütteln Habe Regina davonerzählt. Sie meinte nur tiefsinnig: Ob ausgedacht oder wahr,mitunter sind Geschichten so schön, daß der Unterschiednicht auffällt Mag dieser Weyden, der uns von nun an beschäftigen wird,ein Phantast sein. Es finden sich jedoch in seinen Schilde-rungen Überlegungen, die nachdenklich stimmen. Erdachtoder wirklich erlebt, diese Frage muß sich jeder selbst beant-