Bővebb ismertető
1. über das Töten
Als sich die Wasser verlaufen hatten, verließen die Überlebenden das Schiff. Wir wissen nicht, was sie auf dem trockenen Land sahen: Tierkadaver vielleicht, Trümmerholz, aufgedunsene Menschenkörper. Da erbaute Noah aus herumliegenden Gesteinsbrocken einen Altar, wählte von den geretteten Tieren einige aus und verbrannte sie. Und Jahwe genoß den lieblichen Geruch des Brandopfers und dachte bei sich: »Ich will hinfort nicht mehr die Welt verfluchen um der Menschen willen. Denn das Trachten des Menschen ist böse von seiner Jugend an. Nicht noch einmal will ich alles Lebendige schlagen, wie ich es gerade getan habe.« Zu Noah aber sprach er: »Seid fruchtbar, mehret euch und füllet die Erde. Furcht und Schrecken vor euch sei über alle Tiere auf Erden und über alle Vögel unter dem Himmel, über alles, was auf dem Erdboden kriecht, und über alle Fische im Meer. In eure Gewalt seien sie gegeben. Alles, was sich regt und lebt, das sei eure Nahrung; wie das grüne Kraut habe ich es euch alles gegeben. Allein, esset das Fleisch nicht, das noch lebt in seinem Blut. Auch will ich eures Leibes Blut rächen und will es an allen Tieren rächen, und will des Menschen Leben rächen an einem jeglichen Menschen als dem, der sein Bruder ist. Wer Menschenblut vergießt, des Blut soll auch durch Menschen vergossen werden.«
Mit einem unverhofften Akt des Gewaltverzichts beginnt das neue Zeitalter. Nicht mit dem Mutwillen des spielenden Gottes hatte Jahwe die Welt im Chaos ersäuft, sondern aus Wut über die mißratene Schöpfung. Mord und Totschlag hatten sich unter Adams Nachfahren verbreitet. Über Generationen hatten sie seinen Schöpferstolz beleidigt und seinen Zorn entfacht.