Bővebb ismertető
VORWORT Vorliegendes Buch bescháftigt sich mit der grammatisch-stilistischen Analyse der deutschen Zeitungssprache, einem Gebiet, welchem bislang in der sprachwissenschaftlichen Literatur nur wenig Aufmerksamkeit gewidmet wurde. Bekanntlich ist es für das Erlernen einer Sprache unerláíilich, sich mit den Eigenheiten desSprachgebrauchs in den verschiedenen Spháren der menschlichen Tátigkeit zu befassen. Diese Spháren, denen bestimmte Sprachschichten (auch funktionale Stile genannt) entsprechen, unterscheiden sich in Lexik und Grammatik erheblichvoneinander. Wáhrend. der stilistische Gebrauch der Wörter und Ausdrücke schon mehrfach in der sprachwissenschaftlichen Literatur erörtert wurde, befindet sich die Analyse des stilistischen Wertes der grammatischen Formen und Konstruktionen, d. h. die Analyse ihres Gebrauchs in verschiedenen Sprachschichten bzw. funktionalen Stílen, noch in ihren Anfángen. Hinzu kommt, daB eine Reihe theoretischer Probleme auf dem Gebiet der funktionalen Stilistik bisher noch nicht befriedigend gelöst sind. Letzteres ist aber nur durch gemeinsame Bemühungen vieler Linguisten zur Erforschung einzelner Sprachschichten und grammatischer Formen zu bewáltigen. Es ist das Anliegen dieser Arbeit, einen Beitrag zur Erforschung dieses Problemkreises zu leisten. In ihr wird der Versuch unternommen, die Sprache der deutschen demokratischen Zeitungen vem grammatisch-stilistischen Standpunkt aus zu analysieren. Im Mittelpunkt der Abhandlung stehen sowohl die grammatischen Besonderheiten der Zeitungssprache im Vergleich zu clenen anderer Sprachschichten, als auch das Gemeinsame, was die Zeitungssprache mit den übrigen funktionalen Stilen verbindet. Die Zielsetzung der vorliegenden Arbeit ist, in Form eines Ililfsbuches den Lehrstoff zu bieten für den theoretischen Kursus der funktionalen Stilistik der deutschen Sprache sowie für das Spezialseminar in der Zeitungssprache an den philologischen Fakultáten der Universitáten und pádagogischen Hochschulen. Der Autor sieht es als seine angenehme Pflicht an, Prof. Fjodorow A. W. und Doz. Smoljanski I. M. für ihre Hilfe herzlich zu danken. Ein besonderer Dank gebührt Doz. Akuljanz S. A., die den Verfasser wáhrend der Arbeit mit Rat und Tat unterstlitzt hat.