Bővebb ismertető
Vorwort für Lehrende
Mit Langenscheidt zum neuen Zertifikat Deutsch
Die Revision der Europäischen Sprachenzertifikate, zu denen auch das Zertifikat Deutsch gehört, trägt den veränderten Bedürfnissen und Anforderungen Rechnung. Die Veränderungen sind überschaubar und sinnvoll, Themen und Lernziele werden aufgegriffen, die in der didaktischen und nnethodischen Diskussion seit längerenn eine Rolle spielen und z.T. bereits in neuere Lehrmaterialien Eingang gefunden haben. Wer mit Materialien aus der Zeit vor der Revision des Zertifikats arbeitet, kann mit Hilfe gezielter Informationen und zusätzlicher Hilfsmittel auf das neue Zertifikat Deutsch vorbereiten.
Bei der Revision des Zertifikats Deutsch als Fremdsprache (jetzt Zertifikat Deutsch) haben Fachleute aus Österreich, der Schweiz und der Bundesrepublik Deutschland zusammengearbeitet. Für die Schweiz war das Institut für deutsche Sprache der Universität Frlbourg/Frelburg' mit der Revisionsarbelt beauftragt. Die Autorin dieses Buches, Cornelia GIck, Ist seit langem auf Testen und Selbstevaluation im Fremdsprachenunterricht spezialisiert. Sie arbeitet als Lektorin an der Universität Frlbourg und hat die Revision des Zertifikats aufmerksam und aus nächster Nähe verfolgt. Sie gibt Ihnen mit diesem Trainingsbuch die Informationen und Hilfsmittel an die Hand, die Ihnen und Ihren Lernenden bei der Vorbereitung auf das neue Zertifikat Deutsch Sicherheit verleihen.
Was wurde bei der Revision des Zertifikats verändert?
1. Veränderte Lernziefe Kommunikative Aufgaben: „Tasks"
Das neue Zertifikat Deutsch überprüft die kommunikative Kompetenz des Kandidaten / der Kandidatin. Wer das Zertifikat erfolgreich ablegt, dessen Sprachkompetenz kann wie folgt beschrieben werden: Er/Sie
/conn auf Deutsch die Hauptpunkte verstehen, wenn klare Standardsprache verwendet wird und wenn es um vertraute Dinge aus Arbeit, Schule, Freizeit usw. geht. Kann die meisten Situationen auf Deutsch bewältigen, denen er/sie auf Reisen im Sprachgebiet begegnet. Kann sich einfach und zusammenhängend über vertraute Themen und persönliche Interessengebiete äußern. Kann über Erfahrungen und Ereignisse berichten, Träume, Hoffnungen und Ziele beschreiben und zu Plänen und Ansichten kurze Begründungen oder Erklärungen geben.^
Die Niveaubeschreibung ist an sich nicht neu. Neu ist ober die Art und Welse, wie diese Sprachkompetenz In der Zertifikatsprüfung überprüft wird, denn um festzustellen, ob der Kandidat oder die Kandidatin Situationen auf Deutsch bewältigen kann, muss er/sie in der Prüfung mit möglichen Situationen konfrontiert werden.
Zentrales Stichwort dabei ist der Begriff „Task", annähernd übersetzt mit „kommunikative Aufgabe". Die kommunikative Aufgabe gibt einen Handlungsrahmen vor. Um eine kommunikative Aufgabe zu lösen, muss der Kandidat / die Kandidatin verschiedene Handlungen ausführen, d.h. er/sie muss nicht nur über die passenden Redemittel, den entsprechenden themenbezogenen Wortschatz und die nötigen grammatikalischen Mittel verfügen, sondern darüber hinaus In der Lage sein, oll dies zusammen mit kontext- und adressatengerechten Strategien einzusetzen.
Bei den Prüfungsaufgaben spiegelt sich diese Taskorlentlerung vor allem in der Angabe des Handlungsrahmens wider. Dieser lautet beispielsweise beim Leseverstehen, Teil 3: „Sie möchten mit der ganzen Familie einen Ausflug In die Berge machen." Der Kandidat / Die Kandidatin muss nun die entsprechende Anzeige finden. Um diese Aufgabe erfolgreich und innerhalb des vorgegebenen Zeltrahmens zu lösen, Ist es nötig, eine selektive Lesestrategie anzuwenden. Ähnliche Vorgaben des Handlungsrahmens gibt es In der schriftlichen Prüfung beim Hörverstehen, beim Schreiben und teilweise bei den Sprachbausteinen, wo zur Skizzierung des Handlungsrahmens ein Brief oder eine Anzeige vorgegeben wird. Am klarsten Ist der Handlungsrahmen In den Aufgaben der mündlichen Prüfung.