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ZU1T ALLEGRETTO DER ACHTEN. SINFONIE
Angesichts des von Beethoven mehrmals bekundeten Mißtrauens gegenüber jeder Art mechanischen Selbstlaufs kann nicht zweifelhaft sein, welche® im Hinblick auf Mälzeis Erfindung der Gegenstand seines "scherzando" sein würde: Der im Ticken des "musikalischen Chronometers" hörbar gemachte, in kleinste Einheiten amorph aufgegliederte, gegen das in ihm Geschehende indifferente Zeitfluß. Und wenn der Satz, der mit dem "Ta-ta" der Holzbläser begann, in einer Rossini-Persiflage endet, ist klar, daß von vornherein mehr gemeint war als nur die neue, von Beethoven als Möglichkeit zur genaueren Fixierung seiner Absichten begrüßte Erfindung. Andernfalls freilich hätte Beethoven auch kaum Anreiz und Möglichkeit gesehen, den Spaß zu so hohem Anspruch auszubauen und ihm Hintergründigkeit gerade dadurch zu geben, daß er bi® am eine Grenze heranspielt, jenseits derer der Spaß aufhört.
Von den viermal drei Takten des Kanons WoO 162 erscheinen in der Sinfonie als geschlossene Gruppe nur die ersten drei; die jeweils ersten Takte dieser Dreitaktgruppen sind im Ticken" der Holzbläser zusammengezogen; zwei später im Kanon begegnende Wendungen C= Takte 6, 9, 12) erklingen in veränderter Funktion und Gestalt. Diese Betrachtungsweise unterstellt mit der Priorität des Kanons einen Tatbestand, der keineswegs gesichert ist, in vergleichbaren Fällen aber meist angenommen wird, da man sich die künstlerische Arbeit als vom Einfacheren zum Komplizierten fortgehend vorstellt.