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Christian Boulanger, Vera Heyes, Philip Hanfling - Zur Aktualitat der Todesstrafe [antikvár]
 
In den vergangenen Jahren ist ein weltweiter Trend zur Abschaffung der Todesstrafe zu verzeichnen. Am Anfang des 21. Jahrhunderts scheint die Bilanz positiv: Europa ist praktisch eine "todesstrafenfreie Zone", und in-ternational lehnt eine deutliche Mehrheit aller Staaten die Anwendung der Todesstrafe ab. Dennoch ist der entscheidende Durchbruch auf dem Weg zur weltweiten Abschaffung der Todesstrafe noch nicht gelungen: Nur knapp über ein Viertel der Weltbevölkerung lebt in Staaten ohne To-desstrafe. Zu den Staaten, die nach wie vor ihre...
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In den vergangenen Jahren ist ein weltweiter Trend zur Abschaffung der Todesstrafe zu verzeichnen. Am Anfang des 21. Jahrhunderts scheint die Bilanz positiv: Europa ist praktisch eine "todesstrafenfreie Zone", und in-ternational lehnt eine deutliche Mehrheit aller Staaten die Anwendung der Todesstrafe ab. Dennoch ist der entscheidende Durchbruch auf dem Weg zur weltweiten Abschaffung der Todesstrafe noch nicht gelungen: Nur knapp über ein Viertel der Weltbevölkerung lebt in Staaten ohne To-desstrafe. Zu den Staaten, die nach wie vor ihre Bürger gesetzlich töten lassen, gehören vor allem autoritär beherrschte Staaten in Asien und Afri-ka, aber auch rechtsstaatliche Demokratien wie die Vereinigten Staaten und Japan. Dieser Sammelband geht in interdisziplinärer und international verglei-chender Weise der Frage nach, wie sich solch unterschiedliche Entwick-lungen erklären lassen. Aus welchen Gründen widersetzen sich einige Staaten dem Trend zur Abschaffung der Todesstrafe, während sie in ande-ren als längst überwunden gilt? Aus juristischer, kriminologischer, poli-tikwissenschaftlicher, kultursoziologischer, historischer und medizinischer Sicht wird diskutiert, welcher. Einfluss Geschichte, Kultur, politisches Sys-tem und öffentliche Meinung auf die Entscheidung haben, ob der Staat per Gerichtsurteil töten darf, und wie die Realität der Todesstrafe aus-sieht. Wie wirken sich internationale Rechtsnormen und regionale Inte-grationsdynamiken aus? Wer sind die Akteure im Abschaffungsprozess? Inwieweit lassen sich deren Erfahrungen auf andere Länder übertragen? Schon die erste Auflage dieser Publikation von 1997 wurde zu einem wissenschaftlichen Standardwerk zur Todesstrafe. Die zweite Auflage ist vollständig neu bearbeitet und um elf Kapitel (unter anderem von Austin Sarat und Roger Hood) erweitert worden. Auch sie soll der wissenschaftli-chen Debatte zu globalen Entwicklungen der Todesstrafe, die im deutsch-sprachigen Bereich bisher zu wenig geführt wird, jenseits der ausgetrete-nen Pfade neue Impulse geben.

Termékadatok

Cím: Zur Aktualitat der Todesstrafe [antikvár]
Szerző: Christian Boulanger, Vera Heyes, Philip Hanfling
Kiadó: BERLIN VERLAG
Oldalak száma: 482
Kötés: ragasztott papír
Méret: 140 mm x 210 mm
Christian Boulanger, Vera Heyes, Philip Hanfling művei
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