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C SABA GY. KISS BEMERKUNGEN ZUM PROBLEM DES SOGENANNTEN GENERATIONENROMANS IN OSTMITTELEUROPA Unsere Forschung hat sich folgendes Ziel gestellt: die Spezifik eines bestimmten Romantyps, nämlich die des sogenannten Generationenromans, einer Abart des »roman-fleuve«, im ostmitteleuropäischen Raum zu skizzieren. Vor allem möchten wir aber einige Probleme terminologischer Art klären. Bekanntlich ist die Aufgliederung dieser Gattung eine außerordentlich komplizierte Frage, die Typen und Formen des Romans ergeben ein fast unübersehbares Panorama. Man kann vielleicht nie einen endgültigen Kataster von Typen und Formen des Romans anlegen, die Kriterien der Gliederung sind verschieden, da sie keine einheitliche logische Basis hat. Eine Absonderung der Romanformen kann nur auf Grund von strukturellen Merkmalen gemacht werden, denn nur so kommen wir zu einer relevanten Typologie. Bereits in seinem heute schon klassischen Buch forderte Franz K. Stanzel (Typische Formen des Romans) : »Auszuscheiden sind allerdings typologische Gliederungen nach Stoffen, Themen, Figuren, Wirklichkeitsbezirken usw., denn Kriegs-, Abenteuer-, See-, Entwicklungs-, Generationen», Detektiv-, oder Bewußtseinsroman bezeichnen Gruppen, die im wesentlichen inhaltlich-stofflich und damit historisch bedingt sind und daher nicht jene ahistorische Distanz aufweisen, die Typen in unserem Sinne eignen muß.«1 Andererseits kann aber im Laufe einer literaturhistorischen Untersuchung nicht außer acht gelassen werden, daß die lite1 Stanzel, Franz K., Typische Formen des Romans (Göttingen, 1964) S. 9.