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Traum im Wald
Waldfee Luna sitzt im Gras und träumt vor sicli hin. Sie ist X^ heute aus dem Feenschloss in den Wald geflogen. Das Schloss liegt auf einem Felsen und ist wunderschön. Aber weil außer Luna noch fünf andere Feen dort wohnen, ist es manchmal etwas laut. Im Wald dagegen ist es still und geheimnisvoll. Hier unter den Bäumen fühlt sich Luna oft noch wohler als zu Hause im Feenschloss. Deshalb wird sie auch von allen „Waldfee" genannt.
Luna hat sich unter eine Birke gesetzt, deren Stamm fast so weiß ist wie ihr Kleid. Tiefer im Wald, da, wo es dunkler wird, hängt eine leuchtend gelbe Blume. Luna schaut sie an, lässt zerstreut ihre Flügel baumeln und summt. Sie stellt sich vor, dass die gelbe Blume einmal ein Waldelf gewesen ist:
Elfen sind eigentlich weiß und grün angezogen, aber dieser Elfenjunge hatte von seiner Mutter einen gelben Umhang geschenkt bekommen. Der leuchtete so hell, dass man ihn auch im Mondlicht gut erkennen konnte. Die scheuen Waldelfen leben nämlich unter den dicksten
Bäumen des Waldes, wo es sehr dunkel ist. Erst nachts kommen sie hinaus auf die Waldlichtungen, um im Mondschein miteinander zu tanzen -die Waldfee Luna weiß das, weil sie die Elfen manchmal besucht, um mit ihnen Flöte zu spielen. Jedenfalls: Der kleine Waldelf, den Luna sich