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ZU DEN SONN- UND FESTTAGEN
Dreifaltigkeitssonntag
ZUR ERÖFFNUNG
Begrüßung und Einführung - Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes des Vaters und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch.
Die Kirche lädt uns heute ein, das Fest der Heiligsten Dreifaltigkeit zu feiern. Wir sollten uns nicht darüber hinwegtäuschen, daß wir hier vor einem Geheimnis stehen. Dieses Geheimnis liegt nicht in der mangelnden Bereitschaft Gottes, etwas über sich auszusagen, sondern in unserer menschlichen Begrenztheit, Gott in seiner Größe zu erkennen. Aber wir haben genug Spuren Gottes, an denen wir erkennen können, wie er zu uns Menschen steht. Er will ein Gott für die Menschen sein. Das sagen uns die Feste des Kirchenjahres Weihnachten, Ostern und Pfingsten. Der Dreifaltige Gott ist der menschenfreundliche Gott, der in seiner Liebe zu uns bis in den Tod geht, der uns zu neuen Menschen macht und bei uns ist bis zum letzten Tag. So wollen wir heute nicht über Gott und sein Geheimnis spekulieren, sondern den ganz nahen und doch so geheimnisvollen Gott feiern als den Freund der Menschen, den Grund und Sinn unseres Lebens.
Bekenntnis - Herr Jesus Christus, du wurdest ein Mensch, um die Liebe des Vaters unter uns anschaulich zu machen: Herr, erbarme dich
Du bist für uns in den Tod gegangen, damit wir frei werden von Sünde, Angst und Hoffnungslosigkeit: Christus, erbarme dich
Du bist vom Tod erstanden und hast uns Anteil geschenkt an deinem göttlichen Leben: Herr, erbarme dich
Tagesgebet - Herr, himmlischer Vater,
du hast dein Wort und deinen Geist in die Welt gesandt,
um das Geheimnis des göttlichen Lebens zu offenbaren.
Gib, daß wir im wahren Glauben
die Größe der göttlichen Dreifaltigkeit bekennen
und die Einheit der drei Personen
in ihrem machtvollen Wirken verehren.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.
1 H
ZUM WORTGOTTESDIENST
Lesejahr A
1. Lesung: Ex34,4b-6.8-9- Gott gibt seiner Schöpfung Gesetz und Ordnung, aber nicht, um zu schikanieren und unfrei zu machen. Er ist vielmehr ein wohlwollender Gott, der sich in seiner Güte und Treue am ehesten dem Menschen offenbart, der ihm ganz vertraut und sich ihm überläßt.
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