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ZU DEN SONN- UND FESTTAGEN
Erster Fastensonntag
ZUR ERÖFFNUNG
Begrüßung und Einführung — Der Herr, der uns aus seinem Reichtum beschenkt, sei mit euch.
Beginn der österlichen Bußzeit. — In dieser Zeit werden wir besonders eindringlich zur Buße aufgerufen. Es gibt zwei Weisen, Buße zu tun: Bei der einen Weise hat der Mensch nur all das im Blick, was schlecht in seinem Leben war, und läßt sich von der lastenden Schuld niederdrücken. Bei der anderen Art, Buße zu tun, übersieht man keineswegs das eigene Versagen, sieht aber auch all die Dinge im Leben, mit denen Gott uns beschenkt hat, und läßt sich so ermuntern zu einem neuen Anfang.
Bekenntnis — Laßt uns dem Herrn bekennen, daß wir oft so gedankenlos seine Gabe angenommen haben:
Fähigkeiten, mit denen er uns ausgestattet hat; Menschen, die unseren Lebensweg begleitet haben; Geborgenheit, die wir bei ihm gefunden haben.
- Stille -
P Erbarme dich, Herr, unser Gott, erbarme dich. A Denn wir haben vor dir gesündigt. P Erweise, Herr, uns deine Huld. A Und schenke uns dein Heil.
Tagesgebet — Allmächtiger Gott,
du schenkst uns die heiligen vierzig Tage
als eine Zeit der Umkehr und der Buße.
Gib uns durch ihre Feier die Gnade,
daß wir in der Erkenntnis Jesu Christi voranschreiten
und die Kraft seiner Erlösungstat
durch ein Leben aus dem Glauben sichtbar machen.
Darum bitten wir durch ihn,
der in der Einheit des Heiligen Geistes
mit dir lebt und herrsdit in alle Ewigkeit.
ZUM WORTGOTTESDIENST Lesejahr C
l. Lesung: Dtn 26,4—10 — Dankbar schaut der Fromme des Alten Bundes auf Gottes Führung im Leben seines Volkes und in seinem eigenen Leben. Sein Dank findet Ausdruck im Bekenntnis und im Tun.