Bővebb ismertető
Besprechungen213Zur Veröffentlichung phonetischer Forschungsergebnisse in UngarnMagyar Fonetikai Füzetek Hungárián Papers in Phonetics. Red.Kálmán Bolla. Hrg. vom Institut für Sprachwissenschaft derUngarischen Akademie der Wissenschaften. Budapest, 1978 .Vor einigen Jahren konnten die Sprachwissenschaftler zum ersten Male ein Heft der genannten Reihe kostenlos erwerben und in ihre Privatbibliothek einreihen. Diesem ersten Heft sind bis heute bereits vier weitere gefolgt. Da diese Reihe ihrem Inhalt nach wissenschaft-lich und auch hinsichtlich der Phonetik der fínnisch-ugrischen Sprachen im allgemeinen von Bedeutung ist, möchten wir etwas eingehender darüber berichten.Die erwáhnten Hefte, die seit 1978 als nichtperiodische Publika-tionen des Instituts für Sprachwissenschaft der Ungarischen Akademie der Wissenschaften (UAW) erscheinen, führen den Titel: "Magyar Fonetikai Füzetek Hungárián Papers in Phonetics."In der Geschichte der ungarischen Phonetik und Phonologie kann man eine ganze Menge von international bekannten Namen aufzáhlen. Der Konstrukteur der ersten Sprechmaschine, Farkas Kempelen, war ein Ungar. Auch der Name von József Balassa und der von Gyula Laziczius sind international bekannt. Die Zwillings-wissenschaft der Phonetik, die medizinische Akustik, ist ebenfalls durch einen Ungar, den Nobelpreistráger György Békésy, wesent-lich weiterentwickelt worden. So ist es auch logisch, dass in dem 1949 gegründeten Institut für Sprachwissenschaft der UAW ebenfalls eine phonetische Abteilung eingerichtet wurde (ihr erster Direktor, Lajos Hegedűs, hat sich als Initiator der phonetischen Erforschung der ungarischen Dialekte einen Namen gemacht). Der jetzige Direktor dieser Abteilung, Kálmán Bolla, ist zugleich auch der Herausgeber der vorliegenden Serie.Was bezweckt nun diese Publikationsreihe? Péter Hajdú sagt dazu im Vorwort der Serie: "Die in vervielfáltigter Form ver-