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Vorwort
hat dich, du schöner Wald, aufgebaut so hoch da droben " So besingt der Dichter bereits vor Jahren die Schönheit des Waldes. Aber er sieht nicht nur eine rotnantische Waldidylle, er weiß vielmehr um den Schöpfer, an dessen Werk, das für Mensch und Tier lebenswichtig ist, sich Generationen erfreuen. So hat nicht nur Gottes Hand alles weislich und wundersam geordnet, sondern in allen Bildern, die unsere Augen sehen, beginnt Gott täglich aufs neue mit seinem unüb er hör baren Gespräch. Er lililí mit uns reden, indem er sich in seiner Schöpfung offenbart. In der Tat, es geht nicht nur um Bäume, U7n Holz, um Forstarbeiten, auch nicht nur um die Tier- und Pflanzenwelt des Waldes. Es geht vielmehr um die Sprache, W7i das Wort dessen, der alles geschaffen hat, durch den alles ins Leben kam. Wer auf ihn zu hören vermag, erfährt auf geheimnisvolle Weise den Zuspruch,
der uns auf das Wesentlichste weist und dessen wir immer bedürfen.
So will uns der Wald zur Lebensbewältigung verhelfen, indem
er Raum schafft, wo Gott zu uns reden kann.
Daß wir ihn nur vernehmen und uns seinem Worte öffnen!
So können uns die Tage und Stunden in der Einsamkeit des
Waldes zu einem unverlierbaren Gewinn werden.
Mögen diese vorliegenden Blätter dazu beitragen und in uns eine
neue Dankbarkeit bewirken.
Albert Bartsch