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VORWORT DES ÜBERSETZERS
Ferenc Sánta, geboren am 19. 9. 1927 in Siebenbürgen, ist Literaturforscher und Mitarbeiter der Ungarisdien Wissen-sdiaftlidien Akademie. Er stammt aus einer sehr armen Familie. Dies und seine Schulbildung bei protestantischen Kollegien prägte seinen individuellen Charakter und bradite ihn zu seiner Lebensauffassung, nämlich jede Art von Ungerechtigkeit zu hassen. Seine ersten Werke sind bereits im Jahre 1954 in der „Literarischen Zeitung" erschienen, einem Organ der kritischen Weltanschauung, sogar im Jahre 1956. Nadi 1956 war er Werksarbeiter. Dort lernte er die Werktätigen kennen und sdiätzen.
Seine Werke sind in 18 Spradien der Welt, von den USA bis Japan, ersdiienen. Dies ist die erste deutschsprachige Ausgabe. In einem kleinen Budapester Cafe sagte er mir, — es kam einem literarischen Geständnis gleich — es sei das größte Übel unseres Jahrhunderts, daß es von Fanatikern be-herrsdit wird. Wir, die normalen Menschen, müssen wissen, daß der Fanatismus die gefährlichste menschliche Dummheit ist. Wir müssen mit all unseren Kräften und Möglidikeiten dagegen kämpfen, jeder an seinem Platz. So ist es verständlidi, daß dieser Roman „20 Stunden" ein kritisches Werk gegen diese mensdiliche Sdiwäche ist, die Wahrheit sudiend und dabei objektive Kritik übend an der politischen Weltansdiauung.
Wenn Sie, liebe Leser, dieses Werk Santas in dieser Hinsidit betrachten, werden Sie den wahren Inhalt des Buches ent-dedien.
Johann von Bohus
11' I