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Zwei Bodenblüten auf der grossen ungarischen Tiefebene [antikvár]

T. Hortobágyi

 
ZWEI BODENBLÜTEN AUF DER GROSSEN UNGARISCHEN TIEFEBENE Vou T. Hortobágyi Botanisches Instilul der Stautlichen Pedagogischen Hochschule, Eger (Eingegangen am 3. III. 1955) Die chlorophyllhaltigen Mikroorganismen, die Algen, sind vornehmlich Wasserbewohner. Mit dem blossen Auge sind sie gewöhnlich unsichtbar, das geschöpfte Wasser hat den Anschein, als ware es ganz rein, höchstens ist es etwas trübe. Manchmal können sich jedoch die Algen unter Einwirkung günstiger Umweltsfaktoren, meteorologischer Yerháltnisse in so starkem Ausmasse...
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ZWEI BODENBLÜTEN AUF DER GROSSEN UNGARISCHEN TIEFEBENE Vou T. Hortobágyi Botanisches Instilul der Stautlichen Pedagogischen Hochschule, Eger (Eingegangen am 3. III. 1955) Die chlorophyllhaltigen Mikroorganismen, die Algen, sind vornehmlich Wasserbewohner. Mit dem blossen Auge sind sie gewöhnlich unsichtbar, das geschöpfte Wasser hat den Anschein, als ware es ganz rein, höchstens ist es etwas trübe. Manchmal können sich jedoch die Algen unter Einwirkung günstiger Umweltsfaktoren, meteorologischer Yerháltnisse in so starkem Ausmasse vermehren, dass sie das Wasser apfel-, smaragd-, graugrün, gelb, braun oder rot farben. In einem solchen Falle spricht man von einer Wasserblüte. In einzelnen Fallen wird die Oberflache der Gewásser durch die Milliárdén von Mikroorganismen geradezu breiartig. Die Wasserblüte zahlt in den ungarischen stehenden Gewássern - insbesondere in der Grossen Ungarischen Tiefebene - nicht zu den seltenen Erscheinungen. Mehrere Algen haltén sich auch gerne auf den feuchten, mit Wasser reichlich durchtránkten Böden auf. Ihre massenhafte Yermehrung gehört allerdings schon zu den seltener beobachtbaren Erscheinungen. In der ungarischen Literatur werden bedeutend weniger Falle von Bodenblüte als von Wasserblüte erwahnt. Im nachfolgenden sei über zwei auf solchem feuchtem Boden auftretenden Massenvegetationen berichtet. Die eine Bodenblüte wurde vom Yerfasser am 24. September 1953 auf einer Sandbank der Donau, nördlich von Baja beobachtet. Die westliche Seite des feuchten Ufers war in etwa 500 bis 600 m Lange und 5 bis 15 m Breite wunderschön smaragdgrün gefárbt. Diese Farbung wurde durch die Massenvegetation von Botrydium granulatum (L.) Grev. verursacht. Eine andere Pflanze kam auf der Bodenoberflache nicht vor. Das Wasser zwischen den Sandkörnern enthielt natürlich auch andere Algen (Hygropsammon). Die zweite Bodenblüte wurde von E. DonÁSZY wahrgenommen, der auch das Material sammelte. Gegen die Mitte des natronhaltigen Szelidi-Sees war das feuchte Sandufer grünlich gefarbt. Das Prüfungsmaterial stammt vom 9. Október 1951. Die Temperatur der Luft betrug 10°C, die des Wassers 13,5°C. An der Bodenblüte nahmen ausser den Kieselalgen insgesamt sieben Organismen teil. Die Artenzahl der in der Phytozönose vorkominenden Kiesel-

Termékadatok

Cím: Zwei Bodenblüten auf der grossen ungarischen Tiefebene [antikvár]
Szerző: T. Hortobágyi
Kiadó: Acta Botanica
Kötés: Tűzött kötés
Méret: 170 mm x 240 mm
T. Hortobágyi művei
Bolti készlet  
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