Bővebb ismertető
Zu diesem BuchErzählt wird die Geschichte einer zunächst kaum eingestandenen, dann aber unaufhaltsam wachsenden Liebe: die Liebe des schüchternen Gerhard Grote zur scheuen Rosa Täfelein, beide Angestellte der Firma Brummer and Co., Damenputz en gros. Dem etwas schmächtig geratenen jungen Mann fehlt es an Selbstvertrauen, und es fällt ihm schwer, dem nicht minder befangenen Fräulein Täfelein aus dem Samtlager seine Liebe zu gestehen. Hätte Rosa nicht längst merken müssen, warum er sich öfter als notwendig in ihrer Abteilung zu schaffen macht? Und was sollen sie beide bloß tun, als sie plötzlich als Verlobte gelten, obwohl noch kein Liebeswort zwischen ihnen gefallen ist? Auf einer Geburtstagsfeier, bei der die zwei Zaghaften gezwungen werden, sich vor den Kollegen einen Kuß zu geben, glaubt der Schüchterne zu spüren, daß seine Gefühle von seiner Angebeteten endlich erwidert werden. Aber noch stehen dem Glück einige Hindernisse im Wege, vor allem der kauzige Schwiegervater mit seinen ewigen Gesundheitstees. Doch in der Gefahr, seine Rosa zu verlieren, wird Gerhard Grote zum Mann und entdeckt, daß es leichter ist zu kämpfen, als sich schweigend zu fügen.Hans Fallada wurde am 21. Juli 1893 in der kleinen Universitätsstadt Greifswald als ältester Sohn eines Landrichters und späteren Reichsgerichtsrats geboren. Nach humanistischer Vorbildung übte er lange Jahre hindurch die verschiedensten Berufe aus, war landwirtschaftlicher Beamter und Buchhalter, Kartoffelzüchter und Nachtwächter, Adressenschreiber, Getreidehändler und Anzeigenwerber. Zwischen 1919 und 1920 schrieb er zwei heute vergessene expressionistische Romane. Dann schwieg er ein Jahrzehnt. 1931 erschien sein erster erfolgreicher Roman Bauern, Bonzen und Bomben (ro-roro Nr. 651), eine zeitnahe Darstellung Deutschlands um 1930, angeregt durch seine Teilnahme als Berichterstatter am Landvolkprozeß in Neumünster 1929. Ein Jahr später machte ihn sein Arbeitslosenroman Kleiner Mann m was nun? (rororo Nr. 1), der zweimal verfilmt wurde, weltberühmt. Weitere internationale Bucherfolge schlössen sich an. Die Kriegswirren führten Fallada, der inzwischen auf einem ländlichen Besitztum in Mecklenburg zurückgezogen gelebt hatte, 1945 wieder nach Berlin zurück, das er in vielen Büchern aufs lebendigste geschildert hatte und wo er am 5. Februar 1947 starb. Über sein Leben und Wirken berichtet er in den beiden Werken Damals bei uns daheim (rororo Nr. 136) und Heute bei uns zu Haus (rororo Nr. 232).Als rororo-Taschenbücher erschienen ferner: Wer einmal aus dem Blechnapf frißt (Nr. 54), Der Trinker (Nr. 333), Jeder stibt für sich allein (Nr. 671), Wolf unter Wölfen (Nr. 1057), Kleiner Mann - Großer Mann - alles vertauscht (Nr. 1244), Ein Mann will nach oben (Nr. 1316), Wir hatten mal ein Kind (Nr. 4571), Süßmilch spricht (Nr. 5615) und Geschichten aus der Murkelei (Teil 1: rotfuchs Nr. 233, Teil 2: rotfuchs Nr. 248).In der Reihe rowohlts monographien erschien als Band 78 eine Darstellung Hans Falladas mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten von Jürgen Manthey, die eine ausführliche Bibliographie enthält.