Bővebb ismertető
In der alten Heimat ein Haus zu kaufen, ist, wie von einer langen Reise zurückzukehren. Aufgeregt vor Freude über das, was sich nicht verändert hat und erbost das Veränderte wegwünschend, umkreisen die Gedanken zuerst lange das Anwesen und planen und programmieren, was dringend getan werden muß. Daß es sich nicht um das verlassene Haus handelt, nicht um den Hof, den man vor Jahren in- und auswendig kannte, merkt man erst bewusst im Laufe der Arbeit zur Rückveränderung. Sie will nicht gelingen, so wie man sie sich bei der Heimkehr vorstellte. Und irgendwann lässt man die Umgestaltung bleiben. Die Bäume machen sich, da wo sie sind, auch ganz gut, der Zaun um den Hof umschließt nicht mehr Fremdes, obwohl er noch nicht so heimelig wie damals das kleine Eigene vom großen Allgemeinen trennt. Man gewöhnt sich schnell an seine andere Höhe und Länge, an seine Ecken und Windungen; der Zaun ist es, der noch am schnellsten und leichtesten aus dem Neuen das Alte macht. Schon nach ein paar Wochen zeigt er, wes Herren Gut er bewahrt. Aus einem ungarischen Zaun wird ein deutscher durch bloßen Wechsel des Leitdrahtes von außen nach innen. Dieser wesentliche Unterschied macht aus einer kumanischen eine Batschkaer Umzäunung. Die zweite weniger wichtige aber auffällige Abweichung liegt innerhalb des Hofes. Es ist dies seine mindestens zweimalige Teilung, in ein hinteres und vorderes Abteil, zur Trennung der Tierwelt von der menschlichen. Wenn der schwäbische Hausherr morgens aus der Flurtür tritt, will er nicht gleich von hungrigen Viehern umringt und von Resten ihres regen Stoffwechsels beim Gehen behindert sein. Ein sauberer Vorderhof ist für uns genauso typisch wie andere Ordnung im Haus, die nur Mühe macht und nichts einbringt. Natürlich, kann da ein Alt-Einheimischer einwenden, der hats leicht mit Zeit und Ordnung, der lebt nicht nur von Hof und Feld. Zugegeben, der Einwand gilt. Aber auch ein Fremder kann schlampig sein. Und wenn er das ist, dann wächst ihm eine Pusztawirtschaft bald über den Kopf. Dem Einheimischen tut sie das nicht, auch wenn er drei Paar sein lässt, weil seine scheinbare andere Ordnung auch eine praktische ist: Ohne lange Wege zur Hofversorgung, weniger Zäune, weniger Reparatur, usw. Gestochen strenge Gleichheit der Höfe und Häuser mancher Batschkaorte sind nur in dem sturen Wettbewerbsdenken unserer Altvorderen vorstellbar, und nur in der Ebene, wo schnurgerade Gassen und ebensolche Lebenseinstellung überwogen. Schon im östlichen oder nördlichen Vorgebirge ist eine Gleichheit der Gehöfte oder