Bővebb ismertető
Einleitung
Wenn Sie mal wieder eine Landpartie machen, schauen Sie sich bewusst die schönen, alten Bauernhäuser oder die gepflegten Hausgärten an. Wie schaffen die das, und wer kümmert sich eigentlich darum? Welcher Großstädter weiß schon, welche Kraft in den Dörfern, auf dem flachen Lande steckt: bei den Landfrauen!
Wussten Sie, dass es in Deutschland einen Landfrauenverband mit 600 000 Mitgliedern gibt - und das bereits seit Ende des 19. Jahrhunderts! Die Geschichte der Landfrauenbewegung begann vor mehr als hundert Jahren, am 2. Februar 1898. In Rastenburg in Ostpreußen gründete die Gutsbesitzerfrau Elisabet Boehm den ersten »Landwirtschaftlichen Hausfrauenverein« mit fünfeehn Mitgliedern: Land- und Stadtfrauen. Elisabet Boehm vermisste die Ausbildung der Landfrauen für deren Mehrfachbelastung als Frau, Mutter und als unentbehrliche Mitarbeiterin im Betrieb. Sie engagierte sich für die Gesundheit der Bäuerinnen und gegen die Unterbewertung deren Arbeit. Elisabet Boehm war es auch, die die Biene zum Erkennungszeichen des ersten
»Landwirtschaftlichen Hausfrauenvereins« machte. Warum die Biene? Landfrauen sind so tüchtig und fleißig wie die Bienen, tragen staatsbürgerliche Verantwortung, haben Gemeinschaftssinn und engagieren sich für Hilfe Suchende. Und als Qualitätszeichen schmückte die Biene zu Beginn der Landfrauenbewegung landwirtschaftliche Produkte - so gab es ab 1909 das »Bienenei«.