Bővebb ismertető
Einführung
Das Grillen im Freien gehört heute zu den beliebtesten Sommervergnügen, denn das Brutzeln über dem offenen Holzkohlenfeuer in geselliger Runde macht jedem Spaß. Diese urtümlichste Methode, Nahrungsmittel zu garen, ist - ausgehend von der amerikanischen Sitte der Barbecue-Feste - bei uns mehr und mehr zum Gesellschaftsspiel geworden. Während unsere Vorfahren riesige Bärenkeulen über dem Feuer rösteten, rotieren heute zierliche Hähnchen am automatisch betriebenen Spieß oder liegen leckere Steaks unter dem Infrarotgrill.
Und statt mit Wildkräutern würzen wir die Grilladen mit pikanten Saucen. Alles schmeckt würzig und saftig, ob Fleisch, Geflügel, Fisch, Gemüse oder Obst. Da Fleisch und Fisch beim Grillen schnell gar werden, bleiben wichtige Nährstoffe erhalten.
Auch das Grillen im Haus mit dem Elektrogrill, im Backofen oder In der Grillpfanne hat viele Vorteile: Es geht schnell, macht wenig Mühe, und die Gerichte sind leicht, bekömmlich und wohlschmeckend. Da man beim Grillen sparsam mit Fett umgehen kann, entspricht es unseren Vorstellungen von zeitgemäßer Ernährung. Nicht zuletzt läßt das Grillen aber auch unserer Phantasie und kulinarischen Kreativität weiten Spielraum und regt zu Immer neuen Rezeptvarianten an. Sicher sind Sie deshalb nach dem Ausprobieren der Rezepte dieses Buchs »Feuer und Flamme" für's Grillen. Viel Spaß und gutes Gelingen!
Grillen - richtig gemacht
Am Anfang steht die Frage: Was ist Grillen eigentlich? Die Antwort ist einfach: Grillen ist Garen durch Strahlungshitze. Durch die Hitzeeinwirkung werden die Poren des Grillguts schnell geschlossen; es bleibt saftig und erhält eine schöne Kruste. Da die Zubereitung fast ohne Fettzugabe erfolgt, kann bedenkenlos
auch fettreicheres Grillgut verwendet werden. Vitamine und Mineralstoffe bleiben beim richtigen Grillen weitgehend erhalten.
Wenn man auch mit dem Wort »Grillen« meist die Vorstellung eines offenen Holzkohlenfeuers verbindet, so gibt es doch genügend andere Möglichkelten des Grillens: im Backofen oder In verschiedenen anderen, mit Strom oder Gas beheizten Geräten. Entscheidend ist dabei der Kontakt von Grillgut und Hitzequelle.
Welche Grillgeräte gibt es?
Einfachstes Grillgerät in der Küche ist die Grillpfanne aus Gußeisen oder Edelstahl; sie weist als Ersatz für den Grillrost parallel verlaufende Rippen oder ein Waffelmuster auf, die auf dem Grillgut ein dekoratives Muster hinterlassen. Grillpfannen dürfen stark erhitzt werden. Verdampft ein Wassertropfen zischend, sind sie richtig heiß. Vor dem Grillen bestreicht man die Rippen sparsam mit einem hitzeverträglichen Fett, zum Beispiel Öl, damit das Grillgut nicht anklebt.
Eine weitere Möglichkeit ist der Kontaktgrill, der aus zwei elektrisch beheizten, gerillten Platten besteht, die vorgeheizt und vor dem Grillen leicht eingefettet werden müssen.
Der nächste Schritt ist der Elektrogrill als Tischgerät, ausgestattet mit einem elektrisch betriebenen Drehspieß oder mit einer Drehscheibe für mehrere Spieße. Solche Grillautomaten weisen heute Infrarot-Heizkörper und Zeitschaltuhr sowie eine selbsttätige (pyrolyti-sche) Reinigungsmöglichkeit auf.
Ähnlich wie der Tischgrill arbeitet der im Backofen eingebaute Grill. Bis zur Einführung der Herde mit Umluftheizung war der Backofengrill ebenfalls mit Drehspieß oder Drehscheibe ausgerüstet und mußte bei geöffneter Tür betrieben werden. Im modernen Umluft-Backofen ist ein Drehspieß nicht mehr nötig, da die Strahlungshitze von allen Seiten an das
r^ i '