Bővebb ismertető
Das Bild der Mode menschlich und ohne Verzerrung zu geben, hat dieses Bändchen sich zum Ziel gesetzt. Der Text schildert als Parallele dazu das Leben in seinen geistigen, politischen und künstlerischen Faktoren, kurz alles, was die Abbildungen schuldig bleiben müssen. Ganz ineinander aufgehen können Bild und Wort hier naturgemäß nicht. Niemand wird vernünftigerweise zu allem, was an kulturellen Regungen einer Zeit besprochen wird, eine Illustration aus der Mode erwarten dürfen, so wenig, wie es notwendig scheint, zu einem Bilde, das sich von selbst erklärt, nochmals eine Paraphrase in Worten zu geben.Nur, wer Text und Bild als ein Ganzes nimmt, wird das, was der Titel verspricht Menschen und Moden finden.Für eine kurze Spanne Zeit ist hier versucht, was für die gesamte Kostümgeschichte geleistet werden sollte: die äußere Erscheinung einer Epoche im Spiegel ihrer Kunst zu geben, aufrichtig, aber ohne die Schärfe oder Ueber-treibung, die bisher fast stets in Kostümgeschichten beliebt worden ist.Denn nicht die Kuriosa und Absonderlichkeiten in dem Bilde früherer Zeiten, so wenig wie lokale Besonderheiten sollte man suchen, sondern das Typische, Normale und gesetzmäßig Entwickelte der Tracht. Wer sich wirkUch mit Empfinden und Gehaben einer Epoche vertraut machen kann, wird auch für die unserem Gefühl widersprechenden