Bővebb ismertető
Ein Fundamenf des Lebens.Wir wähnen gewöhnlich,, die Umstellung zur natürlichen Lebensweise sei eine Errungenschaft unserer Zeit, geboren aus der Notwendigkeit der heutigen niederreissenden Verhältnisse. In wahnsinnigem Tempo rast die breite Masse ihrem Verderben entgegen. Der Materialismus unterwühlt mit seinem kapitalistischen und wirtschaftlichen System alle guten Fundamente der heutigen Menschheit und blind rennt jeder Unbedachte in das selbstgeschaufelte Grab. Trotz den Warnrufen einsichtiger Männer wird der Kurs in keiner !Weise geändert. In maßgebenden Kreisen hat man das Gefühl, man könne ihn nicht ändern, und es ist auch so. Nicht die Auswirkungen müssen bekämpft werden, sondern die Voraussetzungen, die dazu führen. Wollen wir den Militarismus und den daraus entstandenen Massenmord bekämpfen, dann müssen wir in erster Linie das Leben als etwas Heiliges achten lernen und darin gerade liegt das Fundament des Vegetarismus, nicht aber in der Errungenschaft unserer Zeit. Wenn wir bis zum Ursprung der Menschheit, bis zur paradiesisfehen Friedenszeit zurückgehen, wo Harmonie zwischen Schöpfer und Mensch und restlose Freundschaft zwischen Mensch und Tier herrschte, dann sind wir an der Quelle unserer Bestrebungen angelangt. Doch heute gelten andere Gesetze im Menschenland, die zum Untergang zu Leid und Tod führen. A^ach der Sündflut prägte Gott den Menschen ein, daß alles Leben etwas Heilieges sei, und nicht umsonst sagt die Bibel, Gott werde auch die Seele des Tieres vom Menschen fordern, und an anderer Stelle erwähnt sie, daß im Blut die Seele, das Empfinden sei, und wer Blut unnütz vergieße, vergehe sich gegen ein von Gott gegebenes Gesetz. Was können wir heute wichtigeres tun, als uns wiederum in das zu vertiefen, was von Gott den Menschen beordnel wurde! Immer wieder hat es Perioden gegeben, wo die göttlichen und somit auch die Naturgesetze beachtet wurden. In diesen Zeiten ging es den Menschen gut. Schlechter ging es ihnen nur dann, wenn sie in kurzsichtiger Weise selbstischen Interessen nachjagten und für die göttlichen Gesetze blind waren. Dies ist in der heutigen Zeit derart stark ausgeprägt, daß einsichtige Menschen nicht begreifen, wie man heute, nach den furchtbaren Folgen des Krieges, wieder systematisch daran arbeiten kann, die Jugend in ihrem innerlichen, natürlichen Empfinden zu vergewaltigen und ihnen den Krieg als etwas Heiliges darzustellen. Wie können wir diesem Unheil steuern? Es hat keinen Zweck, der Gewalt wiederum Gewalt entgegen zu stellen. Wir müssen den Menschen wiederum zum Bewußtsein bringen, daß das Leben etwas Heiliges ist, und zwar nicht nur das Leben des Menschen, sondern auch das Leben der Tiere. Das Tier wurde zur Freude des Menschen geschaffen, und wie schön wäre