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Die Kunst, eine glückliche Ehe zu führen
Jeder junge Mensch sehnt sich nach Liebe, träumt vom Zusammenleben mit einem geliebten Menschen. Diese spontane Sehnsucht entspricht einer tiefen Notwendigkeit menschlicher Entwicklung. Für die allseitige Entfaltung unserer Anlagen ist das kleinste Kollektiv der Gesellschafl;, die Familie, nur schwer zu ersetzen.
In unserer Gesellschafl; sind Fesseln, Einengungen und Zwänge gefallen, die viele Menschen daran hinderten, in der Ehe glücklich zu werden. Man wählt sich seinen Partner nach eigenem Ermessen, ist nicht mehr gezwungen, des Geldes oder des Standes wegen zu heiraten, und kein Berg von Vorurteilen und moralischen Tabus legt sich unüberwindlich in den Weg eines jungen Paares. Soziale Geborgenheit, ein gesicherter Arbeitsplatz für jeden Bürger, umfassende Möglichkeiten der Bildung und der Nutzung kultureller Einrichtungen, der Gesundheitsschutz, insbesondere für Mutter und Kind, sind Errungenschaflen, von denen frühere Generationen kaum zu träumen wagten. Die sozialistische Gesellschafl: fördert die jungen Ehen in jeder Weise.
Man denke nur an den zinslosen Kredit für junge Eheleute, den der Staat gewährt. Kinderkrippen und Unterstützungen für Studenten ermöglichen, daß die berufliche Ausbildung nicht unterbrochen werden muß. Es sei erinnert an die zweckgebundenen staatlichen Kredite für den Ausbau von Wohnungen oder die Errichtung eines Eigenheims. Nicht zuletzt aber ist es die moralische Unterstützung, ist es
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