Bővebb ismertető
entgiften statt vergiftenVorwortVon Jack R. Metz, viele Jahre Präsident des schweizerischen Vereins der AmalgamgeschädigtenDieses Buch handelt von der schleichenden und zunehmenden Toxifizie-rung unserer Umwelt und geht der Frage nach, wie man in der Humanmedizin dieser Problematik begegnen kann.Das Thema ist nicht besonders mediengängig. Katastrophenszenarien, sei es im Bereich Klima, Energie, Gesellschaft usw., sind bei den Medien dann angesagt, wenn ihnen ein entsprechender Unterhaltungswert zugeschrieben werden kann. Davon ist das Phänomen der schleichenden Umweltvergiftungen meilenweit entfernt. Weder Quote noch Auflage lässt sich mit diesem Thema steigern. Hier und da ein Skandäichen findet zwar immer wieder den Weg in die Medien - da etwas Dioxin in Hühnchen, dort zu viel Blei in Spielzeugen -, was soll's ?Nicht wenige unserer Mitbürger wollen schon gar nicht mehr wissen, was denn da alles in unserer Nahrung, im Wasser, in der Luft und sonst wo an Schadstoffen von fleißigen Labors gemessen wurde. Was kann man denn überhaupt noch essen?!" ist ein oft gehörter Standpunkt einer resignierenden Bevölkerung.Auch die Schulmedizin tut sich schwer mit den chronischen Vergiftungen und die toxikologische Wissenschaft ist nach wie vor primär die Lehre von der akuten Vergiftung. Entsprechend findet auch beim Hausarzt eine Untersuchung auf chronische Vergiftungen in aller Regel nicht statt, obwohl die WHO (Weltgesundheitsorganisation) schon vor mehr als dreißig Jahren bekannt gegeben hat, dass rund achtzig Prozent aller chronischen Erkrankungen einen Bezug zu Umweltbelastungen haben. Zwar lassen Umweltbehörden fleißig Schadstoffmessungen durchführen; sie setzen auch Grenzwerte fest, vor allem für technische Einrichtungen. Aber mit der Humanmedizin hat das alles seltsamerweise nichts zu tun. Die misst nämlich in aller Regel nicht, was man da alles im menschlichen Körper vorfindet - oder nur ausnahmsweise, beispielsweise in der Gewerbemedizin.Folglich sind auch Gift ausleitende Verfahren für chronische Intoxikationen nicht Gegenstand der klassischen ärztlichen Ausbildung, umso mehr.