Bővebb ismertető
VorwortGemeinsam an einem Feuer oder um einen Tisch zu sitzen und Suppe oder Brei aus einem Topf zu löffeln, ist ein guter alter Brauch, der viele tausend Jahre geübt wurde. Vor allem deshalb, weil Eßgeräte noch rar und für die meisten Leute kaum erschwinglich waren. Mit zunehmender Zivilisation verlor sich diese behagliche und rustikale Sitte. Bis in die ersten Jahrzehnte unseres Jahrhunderts, als das oder die Fondue in der Schweiz erfunden wurde, über deren Geschlecht sich selbst die Urheber nicht einigen mögen. Sagen wir das Fondue, und kommen wir damit auf jene brodelnde und duftende Speise aus Käse zurück, die wir zwar nicht wie unsere Urahnen löffeln, aber immerhin mit Hilfe von Gabeln und Weißbrotbrocken auf unsere Teller transportieren und genüßlich verzehren. Ein köstliches Essen, das in den fünfziger Jahren rund um die Welt zum heißgeliebten Eßvergnügen in geselliger Runde avancierte. Da blieb es nicht beim klassischen Käsefondue. Viele Varianten wurden erdacht und kreiert, eine große Fonduewelle zog immer weitere Kreise und gebar ständig neue Rezeptideen, die mit Käse nichts mehr zu tun haben. Allen gemein ist nur noch die Art, etwas inmitten des Tisches über einem Flämmchen zu brutzeln und anschließend zu verspeisen.